EU-Topverdiener müssen mehr Steuern zahlen

Im Gefolge der Krise werden in Europa Topverdiener wieder stärker zur Kasse gebeten. Die Spitzensteuersätze auf Einkommen steigen heuer im EU-27-Schnitt auf 38,3 Prozent nach 38,1 Prozent 2012 und auf 43,3 nach 43,1 Prozent in der Eurozone.

EU-Topverdiener müssen mehr Steuern zahlen

In Österreich liegt der Satz unverändert bei 50 Prozent, geht aus dem Steuertrendbericht von EU-Kommission und Eurostat hervor.

Schwedens Spitzenverdiener zahlen am meisten

Heuer müssen Spitzenverdiener in Schweden (56,6 Prozent), Dänemark (55,6 Prozent), Belgien (53,7 Prozent), Portugal (53,0 Prozent) sowie in Spanien und den Niederlanden (je 52,0 Prozent) am meisten zahlen. Die geringste Steuerlast haben Menschen mit Top-Einkommen in Bulgarien (10,0 Prozent), Litauen (15,0 Prozent) sowie Ungarn und Rumänien (je 16,0 Prozent).

Schaut man weiter zurück, zeigt sich allerdings, dass im Jahr 2000 Spitzenmanager und Co. viel mehr an den Staat abliefern hatten müssen. Damals lag der Spitzensteuersatz in der EU noch bei 44,8 Prozent bzw. bei 47,1 Prozent in der Eurozone. Österreich hatte auch damals schon seine 50 Prozent.

Auf der anderen Seite hört sich der Trend, Niedrigverdiener steuerlich weniger zu belasten, auf.