EU rügt Österreich wegen Steuerdiskriminierung

EU rügt Österreich wegen Steuerdiskriminierung

Schenkungen an Non-Profit-Institutionen mit Sitz in Österreich werden als Sonderausgaben anerkannt - das passt der EU-Kommission gar nicht.

Die EU-Kommission hat Österreich wegen Steuerdiskriminierung im Non-Profit-Bereich gerügt. So könnten Schenkungen an bestimmte in Österreich niedergelassene Non-Profit-Institutionen als "Sonderausgaben" behandelt werden, während gegenüber vergleichbaren ausländischen Institutionen kein solcher Vorteil eingeräumt werde, kritisierte die EU-Kommission am Donnerstag.

Die Steuerlast sei demnach höher bei Schenkungen an nicht-österreichische Organisationen.

"Dies stellt eine nicht zu rechtfertigende Einschränkung des freien Kapitalverkehrs dar", beanstandet die EU-Behörde. Die EU-Kommission habe daher ein Mahnschreiben an die Republik geschickt. Sollte Österreich binnen zwei Monaten der Forderung der EU-Kommission nicht nachkommen, kann die EU-Behörde den Fall an den Europäischen Gerichtshof verweisen.

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