Bulgarien: Hochzinsland setzt steuerfreiem Sparen ein Ende

Bulgarien: Hochzinsland setzt steuerfreiem Sparen ein Ende

Bisher war das Land an der Donau in Europa ein Land mit vergleichsweise hohen Sparzinsen. Die Banken zahlen nicht nur hohe Zinsen, bisher waren die Erträge auch steuerfrei. Doch seit Jahresbeginn muss man für die Erträge daraus Steuern zahlen.

Doch seit Jahresanfang sind Zinseinkünfte aus Bankguthaben bei bulgarischen Banken und Niederlassungen ausländischer Banken, die in der EU ansässig sind, nicht mehr steuerbefreit. Nun wird eine Abzugssteuer in Höhe von zehn Prozent der Zinsen von den Banken einbehalten. Zinseinkünfte aus nicht gebundenen Guthaben, Guthaben von Kindern und Girokonten sind jedoch von der Besteuerung ausgenommen.

Derzeit zahlt Raiffeisen in Bulgarien für Einlagen, die ein Jahr gebunden sind, für Erstkunden 3,60 Prozent, ansonsten 2,45 Prozent.

Wie in Österreich beträgt die bulgarische Einlagensicherung, die vom Bulgarian Deposit Insurance Fund gesichert wird, für natürliche und juristische Personen je nach Einlagenhöhe bis zu 100.000 Euro.

Weitere Steuerinfso zu Bulgarien auf der TPA-Horwath-Homepage: http://www.tpa-horwath.at/de/publikationen-news/newsletter/investieren-bulgarien-2013

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