WEF-Ranking: Das beste Reiseland der Welt ist...

WEF-Ranking: Das beste Reiseland der Welt ist...

Spanien rückt zum ertsen Mal an die Spitze des Rankings - vor Frankreich und Deutschland.

Autoren des "Travel & Tourism Competitiveness Report 2015" analysierten die Infrastruktur, Kulturangebote, Naturvielfalt und Preise von 141 Ländern - mit dem Ergebnis, dass Europa sich nicht verstecken muss. Österreich schafft es allerdings nicht in die Top 10.

Spanien ist das weltbeste Ferienland. Grund dafür sind seine kulturellen Ressourcen, seine Infrastruktur und seine Möglichkeiten für Reisende, die unterwegs das Internet nutzen, wie es im "Travel & Tourism Competitiveness Report 2015" des World Economic Forum (Weltwirtschaftsforum - WEF) heißt. Die Schweiz liegt auf Platz 6 des Rankings, Österreich am 12. Rang.

Die Autoren des Reports nahmen 141 Länder unter die Lupe, anhand von Kriterien wie Kulturgüter und Natur, Umgang mit der Umwelt, Infrastruktur, Sicherheit, Rahmenbedingungen - und Preise. Spanien schaffte es zum ersten Mal an die Spitze der alle zwei Jahre publizierten Rangliste, vor Frankreich und Deutschland.

Als bestes nichteuropäisches Land schafften es die USA auf den vierten Platz der Rangliste, Australien auf Platz 7, Japan auf Platz 9 und Kanada auf Platz 10. Dass zudem Länder in Südostasien nach vorne rücken, liegt laut dem Report an den vergleichsweise günstigen Preisen und der wachsenden Mittelklasse. Insgesamt wird das Ranking aber von europäischen Ländern dominiert - sechs Länder unter den Top10 kommen aus Europa. Die Autoren loben in Europa vor allem die gute Infrastruktur, die Sauberkeit und die Offenheit - vor allem auf Grund des Schengenraums. Kritisch wird aber auch angemerkt, dass es innerhalb Europas große Unterschiede in der Qualität gibt - und dass nicht alle europäischen Länder ihr volles Potenzial entfalten.

Gemäß dem Report müssen sich Länder, die sich als Reisedestinationen profilieren wollen, auf die Bedürfnisse ihrer Gäste reagieren. Zum einen seien immer mehr Angehörige einer wachsenden Mittelklasse unterwegs, etwa aus China. Aus Industriestaaten kämen zunehmend ältere Touristen. Auch die um die Nullerjahre herum Geborenen prägten den Fremdenverkehr. Die Branche wächst um vier Prozent pro Jahr - mehr als die meisten anderen Branchen, un mehr als die Weltwirtschaft insgesamt. Einer von elf Erdenbürgern arbeitet in der Reisebranche.

Im folgenden Podcast beschreibt Sadiq Gillaani, Chefstratege bei Lufthansa, gegenüber dem World Economic Forum die Chancen und Herausforderungen der Reisebranche.

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