Sternschnuppen-Nacht: Der Meteoritenschwarm der Perseiden

Sternschnuppen-Nacht: Der Meteoritenschwarm der Perseiden

Mit dem Doodle des Tages macht Google auf den Meteoritenschwarm der Perseiden aufmerksam, der jährlich in der ersten Augusthälfte in Erdnähe kommt und zahlreiche Sternschnuppen hinterlässt. Der Höhepunkt dieses kosmischen Ereignisses ist in der Nacht auf den 12. August zu erwarten - freie Sicht auf den Nachthimmel und eine sternklare Nacht vorausgesetzt.

Für viele August-Urlauber gehört es zu den Höhepunkten ihrer Urlaubszeit, in den Nächten rund um den 12. August den Sternenhimmel zu beobachten und Sternschnuppen zu zählen. Während man ansonsten nächtelang warten muss, um überhaupt einmal eine Sternschnuppe sehen zu können, regnet es zu dieser Zeit regelrecht kosmischen Staub, der mancherorts zu einem faszinierenden Spektakel wird. Google macht mit dem Doodle des 11. August 2014 auf dieses Spektakel aufmerksam.

Ursprung dieses jährlich wiederkehrenden himmlischen Spektakels sind die Perseiden, auch Laurentiustränen genannt - ein Meteorstrom aus großteils kleinen, kosmischen Staubteilchen, der in der Zeit zwischen dem 17. Juli und dem 24. August in Erdnähe kommt und den Nachthimmel verzaubert. Der Höhepunkt der Aktivität ist dabei am 12. August zu erwarten. Wer Sternschnuppen zählen möchte, sollte allerdings lange wach bleiben. Am besten sind die Laurentiustränen in der Zeit zwischen zwei und vier Uhr nachts zu beobachten. Unter günstigen Umständen kann man in einer Stunde mehr als 100 Sternschnuppen zählen.

Im Jahr 2014 erwarten Astronomen den Höhepunkt für die Nacht des 13. August in der Zeit von zwei Uhr nachts bis zur Morgendämmerung. Aufgrund des hellen Mondes - die Nacht vom 10. auf den 11. August war eine Vollmondnacht - sollte man, um den Meteorschauer gut beobachten zu können allerdings nach Möglichkeit eine lichtverschmutzte, städtische Umgebung meiden.

Witterungsbedingt wird man die Sternschnuppen-Nächte in Österreich und auch in Deutschland an vielen Orten dennoch kaum sehen können. Eine Störungszone legt sich von Westen her über Österreich und wird verbreitet mit dichten Wolken den Blick auf den Nachthimmel blockieren. Wahre Sternschnuppen-Liebhaber sind aber zu dieser Zeit ohnehin an Orten, an denen nicht mit Wolken zu rechnen ist. Ausgezeichnete Beobachtungs-Standorte sind die Mittelmeerinseln.

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