New York: Diese Reise-Tipps haben wirklich FORMAT

New York: Diese Reise-Tipps haben wirklich FORMAT

Jede Epoche hat bekanntlich ihre eigene Stadt. Die Antike hatte Rom und für das Empire war es London. Aber auch für unsere Zeit ist diese Frage geklärt, denn bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert und wahrscheinlich auch noch für die kommenden 50 Jahre wird es nur eine "Stadt, die niemals schläft" geben. New York.

"Da ist irgendetwas in der New Yorker Luft, das Schlaf sinnlos macht", wusste schon Simone de Beauvoir die Magie des Big Apple richtig zu interpretieren. Denn kaum gelandet, sprudelt man nur so vor Energie und Tatendrang. New York kann nämlich all das sein, was ein Mensch nur wünschen mag. Die Stadt ist atemberaubend, verblüffend, schnelllebig, freundlich, unglaublich direkt und zugleich überwältigend komplex. New York hat so viele Facetten und so viel zu bieten, dass sie es schafft, selbst einen großstadterprobten Besucher einzuschüchtern. Doch mit ein bisschen Vorbereitung und der nötigen Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, bietet New York zahlreiche wunderbare Überraschungen.

FORMAT hat für Sie die besten Tipps und wertvollsten Informationen für eine Reise in die Hauptstadt der Welt aufbereitet – inklusive Links. Vergessen Sie also die zahlreichen geführten Touren oder die Hop-On Hop-Off Busse, denn hier gibt es richtige Insider-Tipps.

Gelandet! Was nun?

JFK, LaGuardia oder Newark. Als Fluggast hat man die Qual der Wahl. Doch hinsichtlich der Anreise nach Manhattan erweisen sich alle drei Flughäfen als ebenbürtig. Es spielt also keine Rolle, wo Sie landen. Gleich vorweg: Mit dem Taxi in die Stadt, ist ein absolutes No-Go. Erstens ist eine Fahrt mit dem Yellow Cab sündhaft teuer und zweitens gibt es weitaus angenehmere, authentischere und vor allem günstigere Möglichkeiten an sein Ziel zu gelangen. Am bequemsten sind mit Sicherheit die zahlreichen privaten Limousinen mit Abhol- und Bringservice. Zwei Anbieter sind Tel Aviv und Prime Time . Zu beachten ist allerdings, dass auf einigen Strecken zusätzliche Mautgebühren anfallen und die Chauffeure ein Trinkgeld um die fünf Dollar erwarten.

Als preiswertere Alternative erweisen sich Shuttle-Services wie Super Shuttle , das pro Person im Schnitt um die 20 US-Dollar kostet und einen direkt am Hotel abliefert. Ohne Reservierung kann man am Flughafen JFK zum Beispiel auch direkt in einen der New York Airport Service Express Busse einsteigen. Diese halten am Port Authority Bus Terminal, an der Penn Station und vor dem Grand Central Terminal.

Am authentischsten und billigsten ist allerdings die Fahrt mit der U-Bahn: Vom JFK ist die Anknüpfung an die Stadt zudem top. Man steigt einfach am jeweiligen Ankunfts-Terminal in den Air-Train ein und fährt bis zur Jamaica Station. Der Fahrpreis beläuft sich auf rund fünf Dollar und ist nach dem Aussteigen zu entrichten. Von dort aus ist Manhattan mit der Linie E um etwa 2,50 Dollar in circa 45 Minuten erreichbar. Wer es gerne schneller möchte, der nimmt ab Jamaica die Long Island Rail Road bis zur Penn Station.

Endlich angekommen

Hat man schließlich die Anreise vom Flughafen in die Stadt gut überstanden, sollte man sich – egal zu welcher Tageszeit oder wie schlimm auch der Jetlag ist – unbedingt zum eigentlichen Zentrum von Manhattan begeben: dem Times Square. Aus diesem Grund ist auch eine Unterkunft in Midtown – eines der zahlreichen "Neighborhoods" Manhattans – empfehlenswert. Man kann schnell eine Vielzahl an Attraktionen besichtigen und dabei ganz einfach auf die U-Bahn verzichten. In puncto Unterkunft bietet New York seinen Besuchern eine enorme Auswahl an verlockenden und faszinierenden Unterkünften. Zu den Klassikern gehören ohne Zweifel das Plaza Hotel direkt an der Fifth Avenue mit einem herrlichen Blick auf den Central Park oder das Waldorf-Astoria . Laut Personal kommen bei letzterem rund drei Viertel der täglichen Besucher nur zum Schauen. Und es gibt wahrhaft viel zu bestaunen: Der Wheel-of-Life-Eingang (Eingang Park Avenue) etwa besteht aus fast 150.000 Fliesen. Aber auch die Toiletten lassen sich in punkto Luxus und Komfort nichts nachsagen.

Billiger und ebenso zentral sind das Hilton Garden Inn oder das Ramada Plaza .

Wer das Außergewöhnliche sucht, wird mit Sicherheit im Gershwin fündig. Dieses Hotel befindet sich neben dem Museum of Sex und vier Blocks nördlich vom Flatiron. Jedes Stockwerk ist mit Werken anderer Künstler dekoriert. Der "Floor Fabuloso" ist Nachwuchsmodels vorbehalten.

Wer auf Komfort keinen Wert legt und auf Nervenkitzel steht, der kann auch direkt am Times Square im Hotel Carter einchecken. Die Unterkunft, die zu den günstigsten in New York zählt, schafft es regelmäßig in die Hitparade der furchtbarsten Hotels der Welt.

Am Times Square angekommen sollte man sich zu allererst das "Time Out Magazin" kaufen und dann einfach eine der zahlreichen Sitzgelegenheiten nützen und die Eindrücke auf sich wirken lassen. Das " Time Out Magazin " ist optimal um einen ersten Überblick zu bekommen, was in der Stadt gerade angesagt und los ist. Darin werden Lokaltipps, Szene-Clubs, Konzerte, Theater und zahlreiche andere Veranstaltungen vorgestellt.

Sightseeing

In New York sollten die Sightseeing-Touren gut durchdacht sein. Ansonsten kann es leicht passieren, dass zahlreiche Wege und U-Bahnfahrten umsonst sind. Am besten man unterteilt beziehungsweise fasst Manhattan in Zonen zusammen. So kann man zum Beispiel den Financial District mit einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge (am schönsten bei Nacht) oder einem Abstecher zur Freiheitsstatue verbinden. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass U-Bahn-Fahren in New York eine durchaus komplizierte und langwierige Angelegenheit ist. So dauert beispielsweise eine Fahrt vom Times Square zum Financial District (U-Bahn Station Wall Street) im Schnitt zwischen 20 und 30 Minuten. Bei einem mehrmaligen Hin und Her zwischen den einzelnen "Neighborhoods" können dann schon mehrere Stunden an reiner Fahrtzeit verloren gehen.

Tipps zur U-Bahn

Das Gute vorweg: Die U-Bahn in New York fährt rund um die Uhr, ist billig und das mit Abstand zuverlässigste Verkehrsmittel der Stadt. Trotzdem gibt es einigen Erklärungsbedarf. Die einzelnen Linien sind farblich gekennzeichnet und mit Nummern oder Buchstaben versehen. Oft gibt es von einer Linie auch mehrere Sublinien. Das heißt, dass gleich mehrere Linien auf der gleichen Strecke fahren. Zum Beispiel: Die rote Linie in Manhattan umfasst die Linien 1,2 und 3. Als nächstes gilt es zu unterscheiden, ob es sich um einen Express- oder Lokalzug – die auf allen Linien fahren – handelt. Expresszüge halten nur bei den Stationen, die auf dem U-Bahn-Plan mit einem weißen Kreis gekennzeichnet sind. Lokalzüge halten in allen Stationen.

Absolutes Chaos herrscht allerdings an den Wochenenden, denn da werden die U-Bahn-Regeln vollkommen auf den Kopf gestellt. Linien werden kombiniert, eingestellt oder einige Stationen werden einfach nicht angefahren. Daher sollte man sich am Wochenende immer auf der Website der Metropolitan Transportation Authority (MTA) vorab informieren. Im Schlimmsten Fall kann man aber auch Passanten fragen, die den Eindruck machen, dass sie sich auskennen würden. New Yorker sind in der Regel sehr hilfsbereit.

Rockefeller Center oder Empire State Building?

New York von oben ist ein Muss. Doch welche Aussichtsplattform ist die bessere? Sowohl das Rockefeller Center als auch das Empire State Building haben ihre Vor- und Nachteile. Bei letzterem steht man – insofern man kein Express Ticket hat (keine Abzocke, es zahlt sich wirklich aus) – oft stundenlang an, hat dann zwar einen wundervollen Blick auf das Financial District, muss allerdings auf den Central Park verzichten. Das Rockefeller Center punktet hingegen mit einer schnellen Abfertigung, einer spektakulären Lift-Show auf dem Weg nach oben und einem einzigartigen Blick – sowohl auf den Central Park als auch auf das Empire State Building.

Der Klassiker unter den Aussichtsplattformen ist und bleibt allerdings – auch trotz der zahlreichen Vorteile des Rockefeller Centers – das Empire State Building. Am Schönsten ist es übrigens bei Sonnenuntergang!

Grünes New York

Der Central Park ist zwar New Yorks grüne Lunge, aber nicht dessen einziger grüner Rückzugsort. Als wunderschön erweisen sich auch der Bryant Park direkt an der 42nd Street, der Battery Park an der Südspitze Manhattans, der Riverside Park entlang der Upper West Side oder der Prospekt Park in Brooklyn. Aber das neue Juwel unter den Parks ist eindeutig der High Line Park . Die grüne Oase führt über eine stillgelegte Hochbahntrasse, über die in vergangenen Zeiten noch Güterzüge mit Schweinehälften von den Schlachthöfen direkt in die Lagerhallen ratterten. Heute ist die grüne Riesenschlange, die sich durch Manhattans Westside schlängelt, ein Besuchermagnet und das nicht nur für Touristen. Das Faszinierende an der "High Line" ist, dass sie neue Perspektiven bietet: Man spaziert zehn Meter über dem Boden und links und rechts stehen Wohnhäuser und Bürogebäude. Man hat zudem einen herrlichen Blick auf den Hudson River und das Empire State Building. Und zum Entspannen und Beobachten gibt es grüne Gartenstühle oder breite Holzbänke mit Eisenbahnrädern, die sich auf den alten Schienen hin und her schieben lassen.

Die Hochbahntrasse beginnt im Meatpacking District in der Gansevoort Street und reicht über Chelsea hinaus bis zur 30. Straße. Mittlerweile zählt das Viertel rund um die High Line – Meatpacking District – als eines der lebendigsten, hippsten und vielversprechendsten der Stadt. Als kleiner Hotspot erweist sich zudem das mittlerweile berühmte Standard Hotel , das unter anderem mit einer fantastischen Rooftop-Bar überzeugt. Berühmtheit hat das Hotel allerdings vor allem durch seine vielmals sehr exhibitionistisch veranlagten Gäste erlangt. So kann es durchaus passieren, dass man Menschen beim "kleinen oder großen" Geschäft oder auch bei dem Liebes-Akt beobachten kann.

Essen, essen, essen

Die weltumspannende Vielfalt der New Yorker Gastronomie sprengt jede Vorstellungskraft. Wer will, kann hier innerhalb eines Tages die ganze Welt kulinarisch durchreisen. Allerdings muss man sich im klaren darüber sein, dass die hiesige Restaurantszene und ihre Mode ständig in Bewegung ist. Sprich: Was heute angesagt ist und schmeckt, kann morgen schon Schnee von Gestern sein.

Zu einem kulinarischen Fixpunkt, der wahrscheinlich nie außer Mode kommen wird, zählen etwa die Hot Dogs von Gray's Papaya . Hier am besten die Combo mit allem nehmen und als Getränk unbedingt einen der zahlreichen Milchshakes. Klingt außergewöhnlich, schmeckt aber vorzüglich. Für alle krisengeplagten Portemonnaies gibt es auch ein "Recession Special".

Ein Klassiker ist auch H&H Bagels : Es ist ja heiß umstritten, wer in der Stadt die besten Bagels bäckt, aber H&H gehört auf jeden Fall zu den Titelfavoriten. Die traditionelle Bagel-Bestellung lautet "bagel and a schmear", also ein Bagel mit einem Klacks Frischkäse drauf. Luxuriös ist die Variante mit Lachs.

Pizza hat in New York ebenfalls eine lange Tradition, immerhin eröffnete hier 1909 die erste Pizzeria der USA: Lombardi's . Die typische New Yorker Pizza hat einen dünnen Boden mit einem noch dünneren Belag und wird meist in dreieckigen Stücken verkauft. Zu den begehrtesten Pizzen gehören allerdings jene von Grimaldi's . So erstreckt sich die Schlange vor dem Lokal in Brooklyn mehrere Meter den Gehsteig entlang und man muss dann durchaus bis zu einer halben Stunde an Wartezeit in Kauf nehmen.

In puncto Burger sollte man von McDonalds und Burger King unbedingt Abstand nehmen, es gibt nämlich hunderte toller Burger-Restaurants wie etwa Burger Heaven . Kleiner Insider-Tipp: Für den kleinen Hunger ist im Sommer Merchants BBQ direkt vor dem World Financial Center zu empfehlen. Im Freien werden hier vor einer traumhaften Kulisse schmackhafte Burger gebraten und auch Hot Dogs serviert. Man kann sich dann bequem in einen der Stühle knotzen, das Essen genießen und den Blick auf New Jersey und den Yachthafen genießen.

Gute italienische Küche bietet etwa das Locanda Verde und dies zu moderaten Preisen und mit einem berühmten Chef – Robert De Niro. In Katz's Deli kann man sich zudem auf die Spuren von "Harry und Sally" begeben. "You are sitting at the table where Harry met Sally", steht an dem Tisch an dem Billy Crystal und Mag Ryan ihre berühmte Filmszene gedreht haben. Ebenfalls einen Bezug zum Film hat das Serendipity 3 : Andy Warhol war in dem exzentrischen Dessert-Lokal einst Stammkunde und es war Drehplatz des Films "Weil es dich gibt". Zu empfehlen sind die gigantischen Banana Splits und Frozen Hot Chocolates. Mit dem "The Grand Opulence Sundae" bietet das Lokal zudem um sagenhafte 1.000 Dollar den teuersten Eisbecher der Welt an. Empfehlenswert ist auch das Pastis im Meatpacking District. Hier kann man vor allem herrlich frühstücken.

Für die Naschkatzen gibt es in New York zwei Musts. Erstens: New York Cheesecake wie etwa von Junior's oder Eileen's Special Cheesecake Zweitens: Süße Cupcakes von der Magnolia Bakery . Richtig bekannt wurden diese durch die Erfolgsserie "Sex and the City", als Carrie und Miranda vor der Bäckerei die zuckersüßen Cupcakes gegessen und ihre Probleme besprochen haben. Diese gibt es in zahleichen Geschmacksvariationen und Farben. Richtig empfehlenswert sind die Cupcakes – unserer Meinung nach – allerdings nicht wirklich – da viel zu süß. Viel besser sind hingegen der Banana Pudding, der Blackberry Jamboree und die zahlreichen Fudge.

Night-Life

Nach Sonnenuntergang kommt New York erst so richtig in Fahrt. Irish Pubs, noble Kellerdiscos, It-Lokale, Karaoke Bars.... Die Stadt bietet seinen Gästen so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Die richtig angesagten Clubs und Veranstaltungen sind in New York allerdings "geheim", was soviel heißen soll wie: Für Nicht-New-Yorker quasi unauffindbar. Aber es wäre ja nicht New York, wenn einem die Einheimischen nicht weiterhelfen würden. So kann es dann durchaus vorkommen, dass man im Meatpacking District in einer alten Fabrik bei einer "Kleider-Tausch-Party" landet und früh morgens dann mit vollkommen anderen Klamotten nach Hause geht.

Ein absolutes Highlight sind allerdings die zahlreichen Rooftop-Bars. Hier liegt einem New York dann wahrhaft zu Füßen und das zum Preis von nur einem oder auch zwei Cocktails. Empfehlenswert sind die 230 Fifth Rooftop-Bar mit einem atemberaubenden Blick auf das Empire State Building. Den Skulpturgarten des MoMa und den Central Park sieht man hingegen von der eleganten Bar des Peninsula Hotels . Eine der beliebtesten Adressen der Stadt dürfte angesichts der Massen an Besuchern das Top of the Strand sein, hier gibt es gute Cocktails. Interessant ist auch noch das Upstairs : Wenn man beim Lift des Gebäudes auf "Penthouse" drückt gelangt man nämlich direkt in die Bar und kann den Blick auf das Chrysler Building genießen. Die höchste Rooftop-Bar in New York ist allerdings der Sky Room , der 122 Meter über dem Erdboden thront.

Shopping

In New York wird jeder fündig: Ob in bonbonfarbenen Modeboutiquen, freakigen Musikläden – wie bei Bleecker St. Records , stimmungsvollen Antiquitätsgeschäften oder riesigen Shopping-Tempel à la Macy's , Bloomingdales oder Bergdorf . Wer zur Kaufsucht neigt, sollte allerdings lieber im Central Park bleiben. Ansonsten darf man sich ruhig ins Getümmel stürzen, denn beim Shoppen kann man die Stadt in ihrer ganzen Bandbreite erkunden.

Wenn es um die Wahl der richtigen Einkaufsgegend geht, gilt in New York allerdings nicht "Wo soll ich einkaufen?" sondern "Wie flüssig bin ich?": Gutbetuchte gehen in der Fifth oder Madison Avenue einkaufen und Modejünger treiben sich eher in den Downtown-Viertel wie SoHo oder den Villages herum.

Ein absolutes Muss ist der Besuch im Tiffany -Stammhaus an der Fifth Avenue. Hier kann man ungeniert durch die insgesamt sechs Stockwerke schlendern und die funkelden Schmuckstücke begutachten. Kleiner Tipp: Man kann hier auch ohne weiteres und Kaufzwang Ringe, Ketten oder Ohrringe anprobieren. Das Personal ist überaus freundlich und freut sich, wenn sie helfen können. Und wer nicht unangenehm auffallen will, sollte sich die Frage "Wo gibt es hier das Frühstück?" lieber verkneifen.

Ein Wallfahrtsort für alle "Sex and the City"-Fans ist der Shop von Patricia Field , der Kostümdesignerin der Erfolgsserie. Und der Laden bietet mindestens so viel Auswahl wie Carrie Bradshaws Kleiderschrank.

Summer in the City

Sommer in New York? Viel zu heiß? So das gängige Vorurteil, dabei lässt es sich in New York gerade während der heißen Jahreszeit gut leben. Die beste Reisezeit ist aber während des sogenanten "Indian Summer" – also von September bis Oktober. Da strömen auch die meisten Touristen nach New York, um das stabile Wetter und die warme Herbstsonne zu genießen. Die erste Septemberwoche ist dabei ein ganz heißer Tipp, denn da gehen die US-Open in Flushing Meadows in die entscheidende Phase. Eine Night-Session beim Tennis-Hartplatzklassiker sollte man sich nicht entgehen lassen.

Zu den Insider-Tipps im Sommer zählen auch das HBO Filmfestival im Bryant Park , die Summerstage im Central Park , Coney Island und natürlich die Hamptons.

Beim Open Air Kino im Bryant Park kann man von Juni bis August abends gratis Filme wie etwa "Casablanca" oder "E.T" mit einem kühlen Bier anschauen. Im Central Park gibt es ebenfalls ein Open Air Kino und zahlreiche Freiluft-Veranstaltungen. Für Theaterliebhaber gibt es dann auch noch Shakespear in the Park .

Coney Island ist im Gegensatz zu den Hamptons der Spielplatz des Volkes. Hier kann man im Sommer unter New Yorkern den Strand genießen und eine Abkühlung im Atlantik suchen. Zudem wird auf Coney Island jede Menge Entertainment angeboten. Es gibt den Vergnügungspark, Schießbuden, Spielhöllen und Nathan's . Das Lokal ist vor allem für seine berühmten Hot Dogs und die Wettessen bekannt.

Last but not least

Zu guter Letzt noch ein paar richtige Insider-Tipps: Wer Zeit und Lust hat, muss in New York auf alle Fälle einmal rund um das Jacqueline Onassis Reservoir joggen. Getrieben von den New Yorkern wird so ziemlich jeder zu Höchstleistungen getrieben und man fühlt sich, als ob man dazu gehört. Um den Central Park möglichst effizient zu besichtigen, ist ein Fahrrad das optimale Verkehrsmittel. Ausborgen kann man sie am Columbus Circle. Drei Stunden erweisen sich diesbezüglich als vollkommen ausreichend. Ganz wichtig: Reisepass oder Führerschein nicht vergessen, sonst bekommt man kein Fahrrad!

Die Grand Central Station ist nicht nur architektonisch ein absolutes Must See, sondern auch wegen dem Food Court im Untergeschoß. Hier kann man schnell einen kleinen Imbiss zu sich nehmen. Die Oyster Bar gilt zudem als eine der besten Adressen für Fischgerichte.

Für all jene, die sich fernab von Touristenattraktionen bewegen möchten, ist der Big Apple Greeter Service empfehlenswert. Hier führen einen waschechte New Yorker zu Plätzen, die alles andere als Mainstream sind und man bekommt dabei noch zusätzliche Insider-Tipps serviert.

Doch das wohl einzigartige an New York ist, dass das Schönste und Beste gratis ist: So kann man mit der Staten Island Ferry gratis an der Freiheitsstatue vorbeifahren und bei der Rückfahrt nach Manhattan hat man einen wunderschönen Blick auf die Skyline. Viele Museen verlangen keinen Eintritt, sondern lediglich eine freiwillige Spende und bei jenen, die einen Eintritt verlangen, gibt es mindestens einmal pro Woche zwei Stunden, wo es einen freien Eintritt gibt. Es gibt zahlreiche Hot-Spot Stationen, wo ein gratis Internetzugang angeboten wird, die Open Air Kinos im Sommer, Sitzen am Times Square..............

Hier gehts zur Mega-Slideshow: So haben Sie New York noch nie gesehen...

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Sollten weitere Tipps benötigt werden oder Fragen zu einem nun schmackhaft gemachten New York City-Trip auftauchen: Die Autorin steht via Mail jederzeit gerne für Ratschläge zur Verfügung.

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