Neulich in Istanbul

UNTERWEGS IM OMAN

Ein Fort an der Küste der Halbinsel Musandam

UNTERWEGS IM OMAN

Ein Denkmal in Maskat, das dem Weihrauch gewidmet ist

Topkapi-Palast, Blaue Moschee, Hagia Sofia oder Großer Basar sind allseits bekannt. Wer aber kennt das andere, moderne Istanbul? Fünf Empfehlungen, diese neue, aufregende Seite der türkischen Metropole kennenzulernen.

Vor den Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtteil Sultanahmed drängen sich die Touristen: Hagia Sofia, Blaue Moschee, Topkapi-Palast, Großer Basar, Ägyptischer Basar. Alles sehr schön, sehr prächtig. Selbstverständlich muss man es gesehen haben, dieses byzantinische Istanbul. Ganz anders das Bild auf der anderen Seite des Goldenen Horns: Hier zeigt sich Istanbul als moderne, aufgeschlossene, unterhaltsame Stadt. Fünf Empfehlungen, dieses andere Istanbul kennenzulernen.

1. Ein cooles Viertel für Shopping und Entertainment

Nisantasi. Nisantasi liegt etwas abseits von allen Touristenströmen, was die Leute aus Istanbul sehr freut. Hier gehen sie shoppen (wenn sie es sich leisten können), besuchen Cafés, Restaurants und Bars. Atil Kutoglu, der österreichisch-türkische Designer, hat hier seinen Laden (Bostan sok. 9/2), all die großen und berühmten Labels aus Italien, Frankreich und aus der Türkei selbst sind mit schönen Flagshipstores vertreten, und Beymen, das kleine, feine Kaufhaus, spielt problemlos in einer Liga mit Bon Marché und Barneys. In der Beymen-Brasserie treffen sich die Damen, die shoppen, zum Lunch und zum Kaffee.

2. Ein tolles Museum: Istanbul Modern

Zeitgenössische Kunst gibt es im Istanbul Modern ( www.istanbulmodern.com ), das 2004 in ehemaligen Lagerhallen am Bosporus, im Stadtteil Karaköy, eröffnet wurde und das damals als erstes Museum für Moderne Kunst in der Türkei viel zum kulturellen Wandel beigetragen hat. In diesem Herbst zu sehen: "Transformation. A View on Chinese Contemporary Art“. Es ist auch einer der Austragungsorte der sehr interessanten Istanbul Design Biennale (13. Oktober bis 12. Dezember, istanbuldesign biennial.iksv.org ). Vom Museumscafé aus hat man einen großartigen Blick auf Bosporus, Goldenes Horn, Sultanahmend und die asiatische Seite Istanbuls.

3. Ein sehr geschätztes Restaurant: Lokanta Maya

In Karaköy befindet sich auch das zurzeit angesagte Restaurant Lokanta Maya. Küchenchefin Didem Senol hat am French Culinary Institute in New York studiert, und was sie nun in ihrem sehr stylishen Restaurant ( www.lokantamaya.com ) hervorbringt, ist umwerfend: eine zeitgemäße, modernisierte, innovative Variante der türkisch-ostmediterranen Küche.

4. Ein Restaurant mit Aussicht: 360 Istanbul (Bild)

Diese Kombination aus Restaurant, Bar und Club im Stadtteil Beyoglu ( www.360istanbul.com ) ist zu Recht ein Evergreen, nicht zuletzt wegen dem fantastischen Ausblick, den man von der Terrasse aus hat.

5. Ein netter Ausflug: ein Spaziergang am Bosporus

Wenn Sie an einem Sonntag in Istanbul sind, dann machen Sie das, was Istanbuler an einem Sonntag machen: Schlendern Sie den Bosporus entlang. Mein Vorschlag: Spazieren Sie von Bebek bis nach Emirgan. Dort befindet sich in einem wunderbaren Palast, den sich einst der ägyptische König errichten ließ, das Sakip Sabanci Müzesi ( muze.sabanciuniv.edu ) - samt einem ganz ausgezeichneten Restaurant, das von dem großartigen Designteam von Autoban gestaltet wurde: Müzedechanga. Da sitzen Sie nun auf der Terrasse und blicken runter auf den Bosporus und die vielen Schiffe, die auf ihm entlanggleiten.

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