"National Geographic Expeditions" – Im Privatjet rund um die Welt

Es ist eine Luxusreise, die sich die wenigsten unter uns leisten können. Für rund 52.000 Euro können Gutbetuchte das nächste Mal im Dezember den Globus per Privatjet umrunden. Das Naturmagazin "National Geographic" steuert bei diesem Trip, der von 14 Experten begleitet wird, 12 Unesco-Weltkulturerbe an.

"National Geographic Expeditions" – Im Privatjet rund um die Welt

Zu den Distinationen zählen etwa die peruanischen Ruinenstadt Machu Picchu, die Serengeti Wüste, das Taj Mahal, Western Samoa und das Great Barrier Reef in Australien. Die nächste Reise geht am 27. Dezember 2013 los. Die Reisen sind allerdings so beliebt, dass der nächste Flieger, für den es noch keine Warteliste gibt, erst im Oktober 2014 abhebt.

Wer es sich also leisten kann, fliegt ohne fixe Startzeiten, lange Wartezeiten am Flughafen und oftmaligem Umsteigen. Je länger die Reisestrecke, umso kräfteraubender kann so ein Trip sein. Doch die "National Geographic Society" befreit Reisende von solchem Mühsal und offeriert eine Reise im Privatjet.

Mit Luxus-Boeing und VIP-Verwöhnprogramm von Ort zu Ort

Ein komfortabler Privatjet, 24 faszinierende Destinationen und einzigartige Abenteuer – das bietet "National Geographic". Man reist jedoch nicht in einem anstrengenden Kleinflugzeug mit enger Kabine und kaum Platz, sondern besteigt eine luxuriös ausgestattete Boeing 757 , die 77 Reisenden ein VIP-Verwöhnprogramm der Extraklasse bietet. Dazu zählt besonders viel Platz, komfortable Sitze und dienstbeflissenes Personal. Die Thomson Airways, mit Sitz in England, wurde 2010 zur weltbesten Luxuslinie gekürt.

14 Experten, darunter Anthropologen, Geographen und Religionsspezialisten an Bord

Als Reisebegleiter bemühen sich nicht nur Stewardessen um das Wohl der Reisenden, sondern gleich ein ganzes Heer von Experten. 14 Reiseprofis bieten den Gästen Informationen und Unterhaltung auf hohem Niveau. Wade Davis etwa ist Anthropologe, Schriftsteller und Filmemacher. Der Amerikaner beschäftigt sich vor allem mit dem Amazonas, Tibet, Afrika, Australien und Polynesien. Er hat mit Eingeborenen gelebt hat und ihr Leben studiert. Ein anderer ist renommierter Geographieprofessor der Universität von Oregon und spezialisiert auf Ostafrika, Peru und China, ein Pulitzer-Preisträger für Fotographie oder ein weitgereister Spezialist für Buddhismus und Hinduismus werden ebenfalls ihr Wissen an die Reisenden weitergeben.

Die Reise startet von Washington aus und bietet ihren Privat-Jet-Passagieren erstklassige Reiseziele als auch Unterkünfte. Erster Stopp ist Lima in Peru, wo eine weltberühmte Keramiksammlung besichtigt werden kann. Den dritten und vierten Tag der Reise verbringt man im peruanischen Cusco, wo sich die Kulturen der Inka und Spanier auf besonders interessante Weise vermischen und edle Häuser im Kolonialstil die Straßen säumen.

Zur Reise nach Machu Picchu wird ein eigener Zug gemietet

Um die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu zu erreichen, wird gleich ein kompletter Zug gemietet, der durch das spektakuläre Urumbamba Tal mit gewaltigen Zitadellen, einer Sonnentempel-Ruine und weitreichende Tempelanlagen schlängelt. Dann geht es weiter nach Chile, wo auf den Osterinseln die gigantischen Steinkolosse umrundet werden.

Die nächste unvergessliche Station des Weltkluturerbe-Hoppings wartet in Samoa, wo nicht nur die Schönheit der Landschaft die Passagiere überwältigen soll, sondern auch die völlig intakte polynesische Kultur. Nach einem Tanz der Einheimischen übernachtet man im gediegenen " Aggie Grey's Lagoon Beach Resort & Spa ".

Tags darauf geht es zum Great Barrier Reef in Australien. Dort lässt man den Abend im " Sea Temple Resort & Spa " mit Blick über den Ozean ausklingen.

In Kambodscha zu den Khmer Tempeln, schwimmenden Dörfern und einem altehrwürdigem Grandhotel

Zwei Tage verweilt man in Kambodscha, um inmitten des Dschungels das alte Khmer Königreich und seine weltberühmten Tempelanlagen, eine Zauberwelt aus Stein, in Angkor Wat in sich aufzunehmen. Danach geht es weiter nach Tonle Sap und seinen schwimmenden Dörfern. Übernachtet wird im altehrwürdigen " Raffles Grand Hotel d´Angkor ".

Ehe man sich's versieht ist man in Chengdu in China und findet sich in einem riesigen Gebiet voller Pandas wieder, schläft im " Shangri-La " und bricht am nächsten Morgen nach Lhasa in Tibet auf. Man besucht das fast 600 Jahre alte Kloster und den riesigen Potala Palast, die offizielle Residenz des Dalai Lama. Einmal kurz durchatmen und schon geht es weiter nach Agra in Indien, wo nach der Landung das Taj Mahal in Augenschein genommen wird.

Wenig später geht es zum Roten Sandstein Fort mit hohen Steinmauern und Wassergraben. Am 18. und 19. Tag nächtigt man in der " Four Season Safari Lodge Serengeti " in Tanzani. Im Nationalpark ziehen Wildtiere wie Gazellen, Antilopen und Zebras aus nächster Nähe an den Reisenden vorbei.

Luxor und Marrakesch bilden die beiden letzten Ziele dieser aufregenden Reise. Die Koffer für die nächsten Reise sollten spätestens bis 27. Dezember gepackt sein – sofern doch noch ein Platz frei wird. Sonst hat man noch Zeit Geld zu sparen, denn der Preis ist mit 52.340 Euro kein Schnäppchen.

Städte- und Badereise mit dem Privatjet um 51.580 Euro

Auch andere Anbieter wie Privatjet-Reisen TCS & Starquest Expeditions umwerben ihre Gäste mit solchen Angeboten, unter anderem mit einem "Around the World by Private Jet" Arrangement. Der nächste Jet startet am 29. Oktober. Der Luxustrip kostet ähnlich viel wie bei "National Geographic", pro Person 51.580 Euro.

Zu den Highlights dieser Luxusreise zählen Seattle, Tokio, Peking, die Malediven, die Serengeti, Istanbul, St. Petersburg, Marrakech und Boston. Aber auch Reisen mit einer Boeing 757 innerhalb eines Landes stehen zur Auswahl wie "Die Geheimnisse Japans", Golfen in Neuseeland, eine Australienrundreise oder aber auch beispielweise eine Reise von Cap zu Cap.

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