Monaco – Im Reich der Reichen

Neulich in Monte Carlo. Bling, bling! Es glitzert und leuchtet am Platz vor dem Casino. Aufmarsch der Reichen, Superreichen, Megareichen, der Schönen und der Schönen der Nacht, der Scheichs und der Oligarchen. Die Car-Spotter mit ihren Digitalkameras kommen gar nicht nach mit ihrer Arbeit. Sie eilen von Auto zu Auto. Sie finden Bentleys mit russischen Kennzeichen, unglaublich schöne Vintage Cars aus England und viel deutsche Wertarbeit.

Monaco – Im Reich der Reichen

Auch einige Rolls Royce mit Nummerntafeln aus Dubai sind dabei; die werden einige Tage vor der Ankunft des Eigentümers eingeflogen, verrät mir ein Kenner der Szene, danach von einem Mitarbeiter des Hotels am Flughafen von Nizza abgeholt, und schließlich gut sichtbar vor dem Hotel geparkt - in Monaco braucht keiner Angst vor Vandalen haben, die Luxusautos zerkratzen. Ja, ja, das ist halt Monaco, mag man da sagen und an den großen englischen Schriftsteller Somerset Maugham denken und an dessen gern zitierten Satz, Monaco sei "a sunny place for shady people“, ein sonniges Plätzchen für zwielichtige Gestalten. Wer einige Tage im kleinen Operettenstaat verbringt, der wird jedoch schnell feststellen, dass Monaco mehr zu bieten hat als Bling-bling. Gerade in den letzten Jahren hat sich viel getan.

Hier vier Empfehlungen für ein Monaco abseits von Casino, Formel Eins und Fürstenhaus:

1. Joel Robuchon gegen Alain Ducasse: das Duell der Kochgiganten

Noch immer nicht so richtig herumgesprochen hat sich, dass es kaum einen anderen Fleck auf dieser Welt gibt, auf dem auf so engem Raum so viele Sterne und Hauben der Gastronomiekritik verteilt sind. Vor allem zwei französische, weltweit präsente Küchenchefs bestimmen das Geschehen: Joel Robuchon und Alain Ducasse. Ducasse hat sein Vorzeigerestaurant, das Louis XV, im Hotel de Paris, der Grande Dame unter den monegassischen Häusern. Drei Sterne von Michelin und einen unvergleichlichen, eineinhalb Kilometer langen Weinkeller unter der Erde mit mehr als einer halben Million Flaschen hat es zu bieten. Auf der anderen Seite der Jardins de Casino hat Joel Robuchon seinen Stützpunkt im Hotel Metropole. Sein Joel Robuchon Monte Carlo hat wohl nur zwei Sternen, ist aber weitaus entspannter als das doch etwas steife Louis XV. Bemerkenswert ist auch Robuchons zweites Restaurant im Hotel Metropole: der famose Japaner Yoshi.

2. Zwei Villen für die Kunst

Monaco ist ja nicht unbedingt eine schöne Stadt. Banale Hochhäuser, die jeden wertvollen Quadratmeter fürstlichen Bodens besetzt haben, haben längst die alten Belle Epoque Villen zurückgedrängt. Zwei dieser Villen, die Villa Paloma hoch über der Stadt und die Villa Sauber unten am Meer, sind nun ein Museum. Ein Besuch des Nouveau Musée National de Monaco (NMNM) ist ein Muss.

3. Die Odyssee, wie Karl Lagerfeld sie sieht

Das wunderbare Hotel Metropole hat noch mehr zu bieten als Restaurants von Joel Robuchon: zum Beispiel ein Swimmingpool-Areal, das Karl Lagerfeld gestaltet hat und in dem er Motive aus Homers Odyssee verarbeitet.

4. Eine maritime Wunderkammer: das Musée Oceanographique

Weil Prinz Albert I, der um die vorletzte Jahrhundertwende regierte, ein begeisterter Meeresforscher war, hat Monaco ein sehr bemerkenswertes Museum für Ozeanografie, eine wahre maritime Wunderkammer. Das Musée Oceanographique zeigt Unmengen an ausgestopften Meerestieren, diversen Präparaten und sogar eine Taucherglocke, mit der Jacques Costeau einst die Tiefen des Meeres erkundet hat. Vielerorts vergessen ist, dass hier einst der große Costeau Museumsdirektor war.

Gut zu wissen

Anreise: Die eleganteste und stilgerechteste Anreise ist mit dem Hubschrauber vom Flughafen Nizza ( target="_blank">heliairmonaco.com ). Für Alleinreisende kommt das sogar billiger als die Fahrt mit dem Taxi.

Hotel: Monaco hat natürlich ein Vielzahl an Luxushotels. Uns hat am besten das Hotel Metropole Monte Carlo ( metropole.com ) gefallen, das zu den "Leading Hotels of the World“ gezählt wird.

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