Las Vegas am Schwarzen Meer: Casinos Austria ist dabei

Das georgische Seebad Batumi am Schwarzen Meer hat sich zu einer Touristenhochburg entwickelt und nähert sich vor allem im Hinblick auf Casinos und ihr farbenprächtiges Rahmenprogramm seinem großen Vorbild immer mehr an.

Las Vegas am Schwarzen Meer: Casinos Austria ist dabei
Las Vegas am Schwarzen Meer: Casinos Austria ist dabei

Batumi, Glücksspiel-Metropole am Schwarzen Meer

Riesige Hotelkomplexe, leuchtende Reklameschilder, die für glamouröse Shows werben, belebte Straßen zu jeder Tages- und Nachtzeit, Musik, die aus hell erleuchteten Eingangsportalen und über rote Teppiche schallt – diese Beschreibung liest sich wie eine Werbekampagne für Las Vegas, die schillernde Glücksspiel-Metropole im US-Bundesstaat Nevada.

Dabei müssen Fans der prickelnden Casinoatmosphäre schon längst nicht mehr über den großen Teich fliegen, wenn sie echtes Las-Vegas-Feeling erleben möchten. Das georgische Seebad Batumi am Schwarzen Meer hat sich zu einer echten Touristenhochburg entwickelt und nähert sich vor allem im Hinblick auf Casinos und ihr farbenprächtiges Rahmenprogramm seinem großen Vorbild immer mehr an. Auf den Spuren des „Las Vegas am Schwarzen Meer“ sollen einige interessante Fakten näher beleuchtet werden.

Touristenboom an der georgischen Küste

Noch vor einigen Jahren war Batumi eine eher beschauliche Küstenstadt am Schwarzen Meer. Das Gesicht des georgischen Seebads hat sich allerdings stark verändert. Reisende strömen seit einigen Jahren in immer größerer Zahl in die Küstenstadt. Sie kommen aus dem benachbarten Umland, aus Aserbaidschan, aus Armenien und aus dem Irak, vor allem aber aus der Türkei. Mit der Öffnung der vor den Toren gelegenen Grenze zur Türkei und auch mit europäischer Unterstützung, unter anderem aus Österreich, hat sich Batumi zu einer wahren Touristenhochburg entwickelt. Der Grund für das neu erwachte Interesse ist der Bau zahlreicher Komplexe, die luxuriöse Hotels, Nachtclubs und Spielcasinos beherbergen. Vor allem letztere haben es den Touristen aus den Nachbarländern angetan, denn diese Form des Glücksspiels ist in islamisch geprägten Ländern nach wie vor verboten.

Längst weht ein Hauch von Las Vegas an der malerischen Uferpromenade Batumis und die Investoren zeigen ungebrochenes Interesse an dem viel versprechenden neuen Wirtschaftsstandort. Milliarden wurden bereits in den Ausbau der Tourismusbranche investiert und auch in den kommenden Jahren stehen einige umfangreiche Bauvorhaben an, die ihren amerikanischen Vorbildern in puncto Luxus und Entertainment in nichts nachstehen. So rückt Las Vegas auch für europäische Glücksspielfans in greifbare Nähe. Die Wirtschaft Batumis, welches nebenbei zur Partyhauptstadt Georgiens avancierte, erlebt mit diesem Tourismusboom einen starken Aufschwung, der sich positiv auf die gesamte Provinz auswirken kann.

Casinos Austria ziehen ans Schwarze Meer

Seit fünf Jahren steht Batumi im Zentrum des Interesses vermögender Bauherren. Sie lassen gehobene Hotelkomplexe bauen, in denen auch der Unterhaltungswert in Form von Glücksspiel und Shows nicht zu kurz kommt. Schon mehr als ein namhafter Glücksspielanbieter hat das Potential des neuen Las Vegas am Schwarzen Meer erkannt und sich einen Platz in der Skyline des neuen Las Vegas gesichert. Nun hat auch der Casinobetreiber Casinos Austria seine Pforten in Batumi geöffnet. Im Oktober wurde die Auslandstocher Casinos Austria International (CAI) eröffnet und erfreut sich seitdem großer Besucherzahlen.

Luxuriöser Standort der Spielstätte ist das neu errichtete Hilton Hotel Batumi. Das Gebäude der gehobenen Hotellerie wurde erst im Frühling dieses Jahres fertiggestellt. Eine Unternehmerfamilie aus Weißrussland übernahm die Finanzierung und investierte rund 60 Millionen Euro in den Bau des Luxuskomplexes. Mit der Eröffnung des Casinos im neuen Hilton Hotel bildet Casinos Austria International ein 50/50-Joint-Venture mit dem Investor, der das Gebäude errichten ließ. Der österreichische Glücksspielanbieter fungiert als Betreiber der Spielstätte in Batumi.

Für Casinos Austria International wurde von der Regierung Georgiens die neunte Glücksspielkonzession in Batumi vergeben. An 13 Spieltischen und 105 Spielautomaten können Touristen seit Oktober ihr Glück versuchen. Es wurden bereits fünf weitere Glücksspielkonzessionen in Aussicht gestellt. Wer sich dieses Stück vom Kuchen sichern kann, hat die georgische Regierung bislang aber noch nicht entschieden.

„Der Reiz des Verbotenen macht viel aus“

Der Besucherstrom, der Batumi beinahe täglich erreicht, scheint nicht abreißen zu wollen. Selbst mitten in der Nacht reisen Touristen aus ganz Europa an und stürzen sich in das schillernde Nachtleben der Küstenstadt. Was zieht die Menschen in die neue Tourismushochburg und was erwartet Reisende tatsächlich im „Las Vegas am Schwarzen Meer“? Jens Meier vom unabhängigen Bewertungsportal www.onlinecasino.at spricht im Interview über den „Reiz des Verbotenen“ und das „Quäntchen Luxus“, das das Leben interessant macht.

Hat Batumi als „Las Vegas am Schwarzen Meer“ das Potenzial, dem echten Glücksspielmekka den Rang abzulaufen?
Jens Meier: Ich denke, das sollte man etwas differenzierter sehen. Es ist tatsächlich beeindruckend, was da in relativ kurzer Zeit aus dem Boden gewachsen ist. Ich war im vergangenen Jahr selbst in Batumi und habe mir ein Bild davon gemacht, was dort passiert. Es ist beeindruckend, wie sich die Stadt verändert hat. Da sind Hotelkomplexe entstanden, wie man sie hierzulande nicht kennt. Vor allem das Nachtleben hat an Bedeutung gewonnen. Allerdings sind die Dimensionen in Amerika noch einmal eine Sache für sich. Dort ist nicht nur mehr Raum, die Strukturen in Las Vegas hatten einfach auch viel mehr Zeit, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Da sollten wir Batumi noch ein paar Jahre geben, denn viele Bauvorhaben sind ja bislang erst noch in der Planung. Für europäische Verhältnisse ist das, was man da an der Küste erleben kann, allerdings ein Quantensprung und das Potential ist wirklich enorm. Da wird sich in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren sicher noch einiges tun und ich werde wahrscheinlich nicht zum letzten Mal rüber gefahren sein

Was finden Touristen so interessant am „neuen“ Batumi ?
Meier: Das ist in einem Satz gesagt: Den Reiz des Verbotenen. Georgien liegt im unmittelbaren Einzugsgebiet gleich mehrerer islamisch geprägter Länder. Dort ist Glücksspiel immer noch verboten. Natürlich findet es trotzdem hinter verschlossenen Türen statt, aber es ist noch einmal etwas ganz anderes, in ein Casino gehen und ganz offen am Black Jack-Tisch sitzen und nach Herzenslust spielen zu können. Es ist nur ein kleiner Schritt über die Grenze und schon steht das „Verbotene“ uneingeschränkt zur Verfügung. Der Reiz des Verbotenen macht viel aus, das gilt nicht nur für Kinder. Da machen auch Erwachsene keinen Unterschied. Außerdem ist das Leben in Batumi in den Touristenbereichen viel luxuriöser geworden. Die Hotels und Casinos sind durch die Bank sehr prunkvoll gestaltet und strahlen Glamour und Extravaganz aus. Viele Touristen, die ein paar Tage dort verbringen, kennen diese Form von Luxus aus dem eigenen Alltag nicht. Da kann es schon reizvoll sein, wenigstens einige Stunden wie in einer anderen Welt zu verbringen. Das ist ja auch der Grund, warum viele Touristen unbedingt einen Abstecher nach Las Vegas machen, wenn sie Urlaub in Amerika machen. Man taucht einfach kurz mal ab in eine Welt der Superlative. Und der Reiz des Verbotenen macht das Ganze nochmal spannender.“

Hat Batumi in Zukunft als Wirtschaftsstandort Potenzial?
Meier: Auf jeden Fall. Der Tourismus ist eine Branche, die immer boomen wird. Jeder Mensch braucht ab und zu eine Auszeit vom Alltag und will mal raus. Batumi hat ja auch landschaftlich einiges zu bieten. Die Lage direkt an der Küste ist auch für Touristen interessant, die nicht unbedingt wegen des Glücksspiels dorthin reisen. Vor allem die Ausrichtung auf Casinos und Luxushotels wird aber die Zukunft sein, schätze ich. Darin liegt einfach eine Menge Potential für den Tourismus, auch langfristig. Einen Trip nach Amerika kann sich längst nicht jeder leisten. Ein Wochenendausflug nach Georgien ist da schon realistischer. Das ist ein bisschen vergleichbar mit einem Ausflug ins Disneyland. Florida ist ganz schön weit weg, Paris aber für die meisten Europäer in weniger als einer Tagesreise zu erreichen. Da fällt die Wahl doch leicht.


Die magischen Brunnen in Batumi, Georgien. Die Stadt wird ihrem großen Vorbild Las Vegas immer ähnlicher.

Die georgische Küstenstadt Batumi entwickelt sich mehr und mehr zum „Las Vegas am Schwarzen Meer“. Fünf weitere Glücksspielkonzessionen will die georgische Regierung in den nächsten Jahren vergeben und damit den Weg für weitere Casinos ebnen. Am Rande der Stadt soll außerdem mittelfristig ein großer Vergnügungspark entstehen, der noch mehr Touristen anlocken soll. Ein Investor für das ambitionierte Bauvorhaben ist bereits gefunden. Nicht nur Glücksspielfans dürfen gespannt sein, wie sich die georgische Provinz in den nächsten Jahren weiter verändern wird. Eine Reise ist Batumi jedenfalls bereits jetzt wert.

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