Für Vielflieger: Die Wahrheit über Bonusmeilen

Der Umstieg auf Meilenprogramme von Partner-Airlines ist im Nachhinein nicht möglich, sehr wohl aber vor einem Flug.

Für Vielflieger: Die Wahrheit über Bonusmeilen

Die Bonusprogramme der Fluggesellschaften wie Miles and More von Lufthansa / AUA oder der Executive Club von British versprechen Vielfliegern attraktive Prämien – beispielsweise Freiflüge oder Upgrades in die nächste Kategorie. Der Teufel steckt dabei wie immer im Detail. Denn in der Praxis sind vor allem Freiflüge nur verfügbar, wenn man sehr lange im Voraus bucht oder hinsichtlich der Termine äußerst flexibel ist.

Die Suche nach Prämienflügen

Ein Eigenversuch der Redaktion zeigt: Selbst wenn ausreichend Bonusmeilen zusammen gekommen sind und ein Freiflug für die Familie – beispielsweise nach Berlin oder London – spielend drinnen sein sollte, darf man noch lange nicht auf einen günstigen Urlaub hoffen. Denn die verfügbaren Termine sind äußerst begrenzt oder man wird von der Fluglinie auf zig Umwegen ans Ziel geschickt. So müsste man dann beispielsweise für einen Flug nach London über Stuttgart oder Frankfurt reisen.

Weshalb also nicht einfach die vorhandenen Bonusmeilen auf ein Meilenprogramm einer anderen Airline übertragen? Schließlich sind ja beispielsweise Lufthansa, AUA, Singapore Airlines und SAS in der Star Alliance versammelt; British und Air Berlin / Niki befinden sich gemeinsam in der One World-Allianz . Daher sollte ein Umstieg auf die jeweils günstigste Airline mitsamt der Bonusmeilen kein Problem sein.

In der Praxis geht das aber nicht, wie Meilen-Experte Ravindra Bhagwanani, Chef des Beraters Global Flight erläutert: "Einmal in einem bestimmten Programm gesammelte Meilen können nicht in andere Programme übertragen werden." Zwar gebe es theoretisch dazu Möglichkeiten, etwa indem die Meilen bzw. Punkte in Hotelpunkte verwandelt und dann zu dem anderen Programm übertragen werden – doch dabei gingen bis zu 80 Prozent der Meilen verloren. Das ist also keine Alternative. In der Praxis bleibt also dem braven Meilensammler nichts anderes übrig, als sich nach den Vorgaben "seiner" Fluggesellschaft zu richten.

Ausweg aus dem Dilemma

Allerdings hat Bhagwanani einen Rat parat: Um Vorteile bestimmter Meilenprogramme zu nutzen, kann man seinen nächsten Flug – egal mit welcher Fluglinie dieser erfolgt – einem anderen Meilenprogramm zuweisen (vorausgesetzt, diese Airline nimmt als Partner daran teil). "Das ist ganz einfach, dazu muss man bei der Reservierung bzw. dem Check-in die entsprechende Vielfliegerkarte des genutzten Partnerprogramms angeben." So könne man die Schwächen eines bestimmten Programms umgehen und die Stärken eines anderen nutzen.

Auf der Website seines Unternehmens hat Bhagwanani eine interaktive Übersicht für dieses alternative Meilensammeln. Darin zeigt sich, dass beispielsweise die AUA nicht weniger als 22 Partner-Airlines hat.

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