Wilder Streit um Zinswetten

Wilder Streit um Zinswetten

Wie berichtet, berät Finanzbuddha rund 150 Anleger, die über von der Bank Austria vermittelte Zins-Swap-Geschäfte substanzielle Verluste erlitten haben sollen.

In einer Aussendung über APA-OTS hat kürzlich ein Vertreter von Finanzbuddha behauptet, sogar Anwälte der Bank Austria, namentlich die Kanzlei Brandl & Talos, hätten die Schadensberechnungen des Anlegerberaters bestätigt.

Brandl & Talos zog deswegen vor Gericht und begehrte eine Gegendarstellung und die Verhängung einer Geldbuße. Finanzbuddha weigerte sich und argumentierte, dass Vergleichsangebote, die den Anlegern über Brandl & Talos unterbreitet wurden, genau den Berechnungen von Finanzbuddha entsprochen hätten, was Ernst Brandl bestreitet: "Uns waren die Berechnungen vor Einleitung des Verfahrens gar nicht bekannt.“

Ein längerer Gerichtsstreit scheint programmiert, zumal sich die Streitparteien Koryphäen im Medienrecht als Vertreter ausgesucht haben: Brandl & Talos wird von Gottfried Korn, Finanzbuddha von Grasser-Anwalt Michael Rami (Bild) vertreten.

Wer das Geschenk, bei Nichgefallen, frühestens am 10. Jänner zurückgeben kann, sollte das vorher mit dem Verkäufer ausmachen.

Recht

Geschenke: Umtausch oder Geld zurück - darauf sollten Sie achten

Rechtstipps

Fasching: Welche Verkleidung mit dem Gesetz kollidieren könnte

Rechtstipps

Sozialbetrug: Die neuen, verschärften Bestimmungen