Weihnachtsgeschenke richtig umtauschen - das sollten Sie wissen

Weihnachtsgeschenke richtig umtauschen - das sollten Sie wissen

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern meist fragt man sich auch jedes Jahr aufs Neue, was tun mit Geschenken, die nicht passen oder die einem nicht gefallen. Die Experten der D.A.S. Rechtsschutz AG geben Antwort.

Nicht jedes Präsent macht Freude. Will man es umtauschen, bleibt einem zunächst wohl nicht erspart, den delikaten Wunsch nach einem Umtausch gegenüber dem Geschenkgeber zu äußern. Doch selbst wenn man die Rechnung in Händen hält, muss der Rest nicht unbedingt ein Kinderspiel sein.

Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht

In vielen Geschäften wird Ware aus Kulanz zwar problemlos zurückgenommen, aber meist bekommt man dafür nicht das Geld zurück, sondern nur eine Gutschrift, warnen die D.A.S. Juristen.

Wer selbst jemandem etwas schenkt und von vornherein Bedenken hat, ob das Geschenk gefällt, kann mit dem Verkäufer ein Umtauschrecht individuell vereinbaren. Für den Fall, dass das Geschenk nicht gut ankommt, kann man etwa vereinbaren, dass man beim Umtausch das Geld zurückbekommt. „Lassen Sie sich das auf der Rechnung bestätigen“, raten die D.A.S. Rechtsexperten.

Rücktritt bei Internetbestellungen

Bestellungen im Internet werden zwar immer beliebter, doch sollte man bedenken, dass das Rückgaberecht auf sieben Werktage beschränkt ist. Die Frist beginnt ab dem Einlangen der Ware oder ab Beginn der Dienstleistung zu laufen. Es genügt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Rücktrittsfrist abgesendet wird.

Gutschein-Frist kann vom Händler verkürzt werden

Wer beim Weihnachtspräsent auf Nummer sicher gehen möchte und lieber Gutscheine schenkt, sollte darauf achten, ob auf dem Gutschein eine Eintauschfrist angegeben ist. Grundsätzlich ist ein Gutschein 30 Jahre gültig. Doch Vorsicht: Der Aussteller darf die Gültigkeitsdauer verkürzen. Das muss aber direkt auf dem Gutschein vermerkt sein.

Das droht bei Online-Flug- und Reisebuchungen

Für Flüge und ganze Reisen, die im Internet gebucht werden, gelten sogar noch strengere Regeln: Bei diesen Online-Buchungen gibt es gar kein gesetzliches Rücktrittsrecht.

Andere aktuelle Informationen rund um Ihr Recht finden Sie auf der Homepage der D.A.S. Rechtsschutz AG

Über die D.A.S. Rechtsschutz AG:

Die D.A.S. Rechtsschutz AG ist seit 1956 in Österreich tätig und hat sich auf die Beratung von Privatpersonen und Unternehmen im Bereich Rechtsschutz spezialisiert. Als unabhängiger Rechtsdienstleister bietet sie umfassenden Versicherungsschutz, fachliche Betreuung durch hauseigene D.A.S. Juristen sowie ein breites Dienstleistungsangebot inklusive eines 24h-Rechtsberatungsservice an. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Wien. Die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun regionalen D.A.S. Niederlassungen in Wien, St. Pölten, Wiener Neustadt, Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn stehen ihren Kunden mit juristischer Kompetenz zur Verfügung. In den vergangenen Jahren hat die D.A.S. Österreich ihre Marktposition stark ausgebaut. 2012 erwirtschaftete sie ein Prämienbestandsvolumen in der Höhe von 62,3 Mio. Euro.

Die D.A.S. Österreich gehört zur D.A.S., Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, agiert die D.A.S. heute in 16 europäischen Ländern sowie in Südkorea und Kanada. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe, eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa.

Haftungsauschluss:

Die Antworten auf die Fragen haben lediglich Informationscharakter. Sie wurden von den Rechtsexperten der D.A.S. gründlich recherchiert. Trotzdem übernehmen Format/trend online und die D.A.S. Rechtsschutz AG keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.
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