Verfahren gegen Ronny Pecik eingestellt

Verfahren gegen Ronny Pecik eingestellt

Das Oberlandesgericht Wien hat es im Vorjahr als erwiesen angesehen, dass der Investor Oerlikon-Anlegern zu wenig ausbezahlt hat. Seinem Ex-Kompanion Thomas Hönigsberger bescherte dieses Urteil sogar 22 Millionen Euro. Strafrechtlich konnte Pecik allerdings nichts nachgewiesen werden.

Ein geschädigter Anleger hat den Telekom-Aufsichtsrat letztes Jahr in der Causa Oerlikon wegen Betrugs, Untreue und Bilanzfälschung angezeigt. Im Juli wurde das Verfahren vom Landesgericht für Strafsachen in Wien nach einem Fortführungsantrag – die Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte im April eingestellt – endgültig zu Grabe getragen. Dies obwohl zwei wichtige Zeugen in dem Verfahren nicht gehört wurden.

Eine Fortführung des Verfahren sei nur möglich, wenn die Einstellung auf einer "unerträglichen Fehlentscheidung in der Beweiswürdigung“ basiere. Für den Geschädigten-Vertreter Siegfried Gruber ist das nicht tragbar: "Gewöhnliche Fehlentscheidungen werden von dem Gericht also geduldet“, schließt der Anwalt daraus.

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