Österreichischer Anwalt vertrat Chinesen bei Steyr-Deal

Österreichischer Anwalt vertrat Chinesen bei Steyr-Deal

Der oberösterreichische Spezialmotorenbauer Steyr Motors wird zu 100 Prozent an eine chinesische Investorengruppe verkauft. Georg Justich von Justich Legal vertrat den chinesischen Investor Phoenix Tree HSC Investment (Wuhan) Co., Ltd. beim Kauf.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Hauptgesellschafter bis einem Anteil von rund 49 Prozent war bisher der frühere Minister Rudolf Streicher. Der bisherige Miteigentümer und Geschäftsführer Rudolf Mandorfer soll an der Spitze des Unternehmens bleiben.

Laut Zeitung haben sich die neuen Eigentümer gestern offiziell den 125 Mitarbeitern in Steyr präsentiert. Sie haben im Kaufvertrag eine fünfjährige Standortgarantie abgegeben und wollen rund um Steyr Motors eine Unternehmensgruppe aufbauen. Entwicklungszentrum und Kleinserienfertigung sollen in Steyr konzentriert werden, heißt es.

Georg Justich von Justich Legal vertrat den chinesischen Investor Phoenix Tree HSC Investment (Wuhan) Co., Ltd. beim Kauf von Steyr Motors. Phoenix ist ein Hong-Kong-chinesischer Finanzinvestor mit strategischer Ausrichtung, dessen Ziel die Hebung von Synergien zwischen europäischer Technologie und dem chinesischem Markt ist.

Im Rahmen dieser Strategie investiert Phoenix in europäische und chinesische Standorte, um die typische europäische Innovationskraft und Kompetenz in Forschung und Entwicklung zu stärken und mit chinesischen Vorzügen wie hohem Marktpotenzial und geringen Produktionskosten zu kombinieren.

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