Neu seit 1. November: Reifendruck-Kontrollsystem Pflicht

Der Reifendruck ist künftig strengen Vorschriften unterworfen

Der Reifendruck ist künftig strengen Vorschriften unterworfen

Seit 1. November 2014 müssen Neuwagen der Klasse M1, also Pkw, Kombi, Wohnmobile und Busse, in der EU über ein Reifendruckkontrollsystem verfügen. Hintergrund: Zu wenig Druck in den Reifen ist oft Ursache für einen Unfall. Zudem erhöht mangelnder Druck den Spritverbrauch und den Reifenverschleiß.

Viele Autohersteller setzen dabei auf das direkte Kontrollsystem, bei dem Sensoren den Druck am Inneren des Reifenventils messen. Für den zweiten Satz Reifen braucht man dann neue Sensoren, das erhöht allerdings die Kosten beim nächsten Reifenkauf. Alternativ dazu kann der Reifendruck auch über das ABS–System gemessen werden, was deutlich billiger kommt.

In Österreich gilt eine dreijährige Übergangsfrist: Ein fehlendes oder defektes Kontrollsystem wird bei der Pickerl-Überprüfung bis 1. November 2017 als leichter Mangel gewertet, mit dem man weiterfahren kann. Danach aber als schwerer Mangel, der unbedingt behoben werden muss.

D.A.S.Tipp: Beim nächsten Autokauf unbedingt nach dem verwendeten Reifendrucksystem fragen.

Wer die gesetzlichen Vorschriften zum Reifendruck nicht einhält, riskiert eine Verwaltungsstrafe. Haarig kann es bei mangelndem Reifendruck bei einem Unfall werden. War dieser zumindest Mitursache für den Unfall, kann es zu zivilrechtlichen Folgen kommen. So könnte die Haftpflichtversicherung die sogenannte Obliegenheitsverletzung einwenden, wodurch sich eigene Ansprüche wegen Mitverschuldens beispielsweise reduzieren würden.

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Seit 1956 ist die D.A.S. Rechtsschutz AG mit Spezialisierung auf Rechtsschutzlösungen für Privatpersonen und Unternehmen in Österreich tätig. Als unabhängiger Rechtsdienstleister bietet sie umfassenden Versicherungsschutz, fachliche Betreuung durch hochqualifizierte juristische Mitarbeiter und ein breites Dienstleistungsangebot inklusive 24h-Notruf-Hotline an. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Wien. Die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Kunden in regionalen D.A.S. Niederlassungen verteilt in ganz Österreich mit juristischer Kompetenz zur Verfügung. In den vergangenen Jahren hat die D.A.S. Österreich ihre solide Marktposition gefestigt. 2013 erwirtschaftete sie im Direktgeschäft ein Prämienbestandsvolumen in der Höhe von 63,8 Mio. Euro.

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