Jetzt kommt das Telefonierverbot für Radfahrer

Jetzt kommt das Telefonierverbot für Radfahrer

Ab 31. März 2013 herrscht Handytelefonierverbot. Wer sich nicht daran hält, dem drohen 50 Euro Strafe.Telefonieren mit Freisprecheinrichtung bleibt aber weiterhin erlaubt. Der aktuelle Rechtstipp der D.A.S. Rechtsschutz AG.

Der Gesetzgeber hält von Multitasking offenbar nicht viel. Wer gleichzeitig Rad fährt und mit dem Handy in der Hand telefoniert, sei nicht ausreichend in der Lage, ein Fahrzeug zu lenken.

Mit 31. März 2013 tritt deshalb eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern erhöhen soll. Durch die neuen Regelungen ist es demnach künftig verboten, am Rad mit dem Handy zu telefonieren. Die Nichtbeachtung wird als eine Verwaltungsübertretung gesehen, die mit einer Organstrafverfügung in der Höhe von 50 Euro geahndet wird. Ähnlich wie beim Autofahren darf allerdings eine Freisprecheinrichtung verwendet werden.

Musikhören ist eine Grauzone, es gab aber bereits Strafen

Musikhören und Telefonieren mit Kopfhörern am Fahrrad ist in Österreich ein Graubereich, Modelle ohne Kopfhörer sind daher empfohlen. Während es in Deutschland erlaubt ist, mit Kopfhörern zu fahren, gab es in Österreich in der Vergangenheit Anzeigen durch Bezirkshauptmannschaften. Die Behörde argumentiert dabei oft mit Paragraph 58 StVO, demzufolge nur jemand ein Fahrzeug lenken darf, „der sich in einer solchen körperlichen und geistigen Verfassung befindet, in der er ein Fahrzeug zu beherrschen und die beim Lenken eines Fahrzeuges zu beachtenden Rechtsvorschriften zu befolgen vermag.“

Radfahrer müssen nicht mehr am Radweg fahren

Eine weitere Änderung der StVO ist, dass Radfahrer künftig nicht mehr zwingend am Radweg fahren müssen, sondern auch auf die Straße ausweichen können, wenn es die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs erlauben.

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Was beim Radfahren noch beachtet werden muss und welche Konsequenzen es hat, mit Alkoholbeeinträchtigung aufs Rad zu steigen, erfahren Sie im nächsten Rechtstipp.

Über D.A.S. Rechtsschutz AG

Die D.A.S. Rechtsschutz AG ist seit 1956 in Österreich tätig und hat sich auf die Beratung von Privatpersonen und Unternehmen im Bereich Rechtsschutz spezialisiert. Die D.A.S. ist führender Rechtsschutzspezialist und neben 16 europäischen Ländern auch in Südkorea und Kanada vertreten. Die D.A.S. Österreich als unabhängiger Rechtsdienstleister bietet umfassenden Versicherungsschutz sowie einen 24h-Rechtsberatungsservice an. Sie hat ihre Marktposition in den letzten Jahren stark ausgebaut. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Wien. Die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun Geschäfts- und RechtsService-Büros in Wien, St. Pölten, Wiener Neustadt, Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn bieten ihren Kunden reibungsloses und rasches Service.

Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe, einer der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. ERGO erwirtschaftete 2011 Beitragseinnahmen von 20 Milliarden Euro und zahlte Leistungen in Höhe von Höhe von 17,5 Mrd. Euro an Kunden aus.

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