Illegaler Welpenhandel: willhaben.at will Verkaufskanal nicht aufgeben

Die Onlinehandelsplattform willhaben.at hat nun direkt auf die format.at-Schlagzeile willhaben.at als Drehscheibe für illegalen Handel mit Hundwelpen in einer Presseaussendung Bezug genommen und erklärt: "Wir wollen keine Drehscheibe für illegalen Tierhandel sein". Von einem Totalverbot für Online-Welpenhandel, wie es Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima heute gefordert hat, will man bei willhaben.at aber nichts wissen. Begründung: Sonst würde sich das Geschäft ohnehin nur verlagern. Außerdem gebe es Sicherheitshinweise für Welpen-Käufer.

Illegaler Welpenhandel: willhaben.at will Verkaufskanal nicht aufgeben

"Wir sind davon überzeugt, dass - wenn man das im Web verbietet -, die Welpenanbieter aus Osteuropa in andere soziale Netzwerke oder Kanäle abwandern", begründet Michael Gawanda, bei willhaben.at zuständig für Sicherheit und Datenschutz den Onlinehandel mit Welpen, der jedoch meist illegal ist. Ein neues Gesetz sei "absolut sinnlos" und "nicht im Sinne der Tiere". Denn es könne nicht die einzige Lösung für private Anbieter sein, ihren Hundenachwuchs im Tierheim abzugeben.

Ein Kästchen für Sicherheitshinweise als Warnung

Man wolle als Verkaufsplattform freilich keine Drehscheibe für derlei Geschäfte darstellen. Deshalb arbeite man auch mit dem Österreichischen Tierschutzverein zusammen. Gawanda verwies darauf, dass bereits jetzt bei Hundeinseraten stets ein Kästchen mit Sicherheitshinweisen angezeigt werde, um vor unseriösen Welpenhändlern zu warnen.


Wir wollen keine Drehscheibe für illegalen Tierhandel sein.

Ab kommender Woche starte man außerdem eine eigene Infokampagne im Hunde-Channel, die bis September laufen soll. Diese stehe aber in keinem Zusammenhang mit der von der Stadt geäußerten Kritik.

Ein kleiner Einblick in das Angebot auf willhaben.at

Wer das Geschenk, bei Nichgefallen, frühestens am 10. Jänner zurückgeben kann, sollte das vorher mit dem Verkäufer ausmachen.

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