Erster Onlinevergleich für E-Bike-Versicherungen

Erster Onlinevergleich für E-Bike-Versicherungen

Der Arbö empfiehlt Diebstahlsversicherung für Elektrofahrräder, denn das E-Bike bringt Haushaltsversicherung an ihre Grenzen. durchblicker.at bietet jetzt Orientierungshilfe und startet kostenlosen Versicherungsvergleich speziell für Pedelec-Fans.

E-Bikes boomen – mehr als 100.000 Elektrofahrräder sind bereits in Österreich unterwegs. Und der Trend zum sogenannten Pedelec setzt sich fort. Alleine im Vorjahr wurden hierzulande rund 45.000 E-Bikes gekauft. Eine Anschaffung, bei der weit tiefer in die Geldtasche gegriffen werden muss als beim motorlosen Drahtesel. Der E-Bike-Boom freut aber nicht nur den Handel, sondern auch die wachsende Zunft der Fahrraddiebe.

E-Bikes sind für Diebe heiße Beute

Doch der Trend hat eine Kehrseite. E-Bikes stellen dabei eine besonders lukrative Beute dar. Im Vorjahr wurden laut Statistik des BMVIT in Österreich 24.755 Fahrräder gestohlen. „Versichern macht also Sinn“, rät durchblicker.at-Geschäftsführer Reinhold Baudisch. „Viele E-Bikes kosten 2.000 Euro und mehr und sind nur unzureichend gegen Diebstahl versichert. Neben dem Verlust des Bikes geht es auch um Diebstahl einzelner Teile und den Haftpflichtschutz.“

Haushaltsversicherung zahlt maximal 1.500 Euro

Denn die Haushaltsversicherung bietet für E-Biker nur begrenzten Schutz. Bei Diebstahl am Wohnort, zum Beispiel aus einem abgeschlossenen Fahrradraum, übernimmt die Haushaltsversicherung den Schaden, allerdings leisten die meisten Versicherungen maximal 1.500 Euro, manche sogar noch weniger. Abseits des Wohnorts gibt es Diebstahlsschutz für das Rad nur in wenigen Ausnahmefällen und gegen Aufpreis.

Bei herkömmliche Versicherungen ist man nicht gegen Diebstahl von Akkus versichert

Der ARBÖ empfiehlt deshalb den Abschluss einer eigenen Versicherung für das E-Biker. „Bei der Wahl der Versicherung für ein E-Bike sollte aber genau abgewogen werden, welche Versicherungsleistungen für einen persönlich sinnvoll und erwünscht sind“, betont ARBÖ-Radexpertin Lisa Miletich. „Bei vielen herkömmlichen Fahrradversicherungen sind z.B. Vandalismus-Schäden oder Diebstahl von Elektronikteilen – also Akkus – nicht versicherbar. Man sollte also nicht nur auf die günstigste Prämie achten, sondern ganz genau die inkludierten Leistungen auf E-Bike-Tauglichkeit prüfen“, empfiehlt Miletich.

Einfacher Prämien- und Leistungs-Check mittels Vergleichsportal

Um nicht alle Angebote der zahlreichen Anbieter einzeln durchackern zu müssen und einen möglichst einfachen Marktvergleich von Prämien und Leistungen der einzelnen Tarife durchführen zu können, haben die Experten der unabhängigen Onlineplattform durchblicker.at nun einen neuen Versicherungsvergleich speziell für E-Biker entwickelt. Unter
https://durchblicker.at/ebikeversicherung ist der neue Vergleichsrechner ab sofort kostenlos und anonym abrufbar.

Tarife von neun Anbietern werden verglichen

Das Team von durchblicker.at hat beim neuen Rechner erstmals die spezifischen Deckungen bei der E-Bike Versicherung wie Haftpflichtschutz, Teilediebstahl und elektrische Schadensursachen berücksichtigt.

Unfallgefahr steigt und so auch die Notwendigkeit eines Haftpflicht-Schutzes

„E-Bikes müssen, so wie Fahrräder, nicht behördlich angemeldet werden und unterliegen somit auch keinerlei Versicherungspflicht“, erklärt durchblicker.at-Chef Baudisch. „Aufgrund der höheren Geschwindigkeit und Kraft des E-Bikes ist es aber auch gefährlicher, wenn es zu einem Unfall kommt. Daher empfehlen wir, unbedingt auf einen ausreichenden Haftpflicht-Schutz zu achten.“

Ob Haftpflichtschutz für E-Bikes gilt, ist nicht geklärt

Allerdings gibt es nach Einschätzung von Baudisch eine Grauzone beim Haftpflichtschutz. „Private Haftpflichtschäden sind grundsätzlich im Rahmen der Haushaltsversicherung abgesichert, über die fast jeder private Haushalt in Österreich verfügt. Schäden beim Lenken eines Fahrrads sind eingeschlossen, ob bei Verwendung von E-Bikes aber ebenfalls Schutz besteht, sollte man sich zur Sicherheit beim Anbieter der Haushaltsversicherung rechtzeitig bestätigen lassen“, appelliert Baudisch.

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