Causa Madoff: Bank Austria handelte "grob fahrlässig"

Richter Andreas Pablik schont die geklagte Bank Austria in seinem aktuellen, 31 Seiten langen Urteil, das FORMAT exklusiv vorliegt, nicht. Ein Anleger, der sein Geld im Herald Fund SPC angelegt hatte, hat die Bank auf mehr als 60.000 Euro geklagt und dieser Tage gewonnen.

Causa Madoff: Bank Austria handelte "grob fahrlässig"

Das gesamte Herald-Vermögen wurde vom Milliardenjongleur Bernard Madoff verwaltet und verwahrt, die Bank Austria fungierte als Repräsentantin und Prospektkontrollorin in Österreich.

Die Hauptkritik des Gerichts: Aus dem Prospekt gehe nicht hervor, dass Madoff das Vermögen gemanagt und gleichzeitig auch verwahrt hat. Dies widerspreche aber dem investmentrechtlichen Trennungsgrundsatz. Der Prospekt sei damit unvollständig gewesen, die Bank hat zu haften, so ist Pablik überzeugt.

Er gehe jedenfalls von "grober Fahrlässigkeit“ der Bank aus, wenn nicht gar von Vorsatz bei der Prospektkontrolle. Seine Kritik geht aber noch darüber hinaus: Das Vorgehen der Bank sei "befremdlich“, sie verzögere die Verfahren. Auch wird ihr in diesem ersten Urteil in der Causa Herald Fund "mangelhafte Prozessvorbereitung“ attestiert.

Wer das Geschenk, bei Nichgefallen, frühestens am 10. Jänner zurückgeben kann, sollte das vorher mit dem Verkäufer ausmachen.

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