Was im Job wirklich zählt: Anerkennung und Wertschätzung!

Was im Job wirklich zählt: Anerkennung und Wertschätzung!

Anerkennung und Wertschätzung sind die mit Abstand wichtigsten Faktor für das Engagement von Mitarbeitern und zählen zu den wichtigsten Führungsaufgaben. Doch in den meisten Fällen wird in der Arbeitswelt auf dieses winzig kleine Detail vergessen. Mit oft fatalen Folgen, denn zufriedene Mitarbeiter sind motivierter und machen ein Unternehmen erfolgreicher.

Das Gehalt ist ein wesentlicher Faktor für einen attraktiven Arbeitsplatz. Doch gerade bei höherqualifizierten Mitarbeitern und Führungskräften sind die Wertschätzung der eigenen Person und Arbeit meist deutlich wichtiger. So hat die amerikanische Gesellschaft für Human Ressource Management in einer aktuellen Studien Anerkennung als den mit Abstand wichtigsten Faktor für das Engagement der Mitarbeiter identifiziert – doppelt so einflussreich wie Gehalt und Bonifikationen.

Dieses "emotionale Gehalt" ist Fundament einer funktionierenden, positiven Unternehmenskultur. Wohl auch deswegen, weil Erhalt und Höhe des emotionalen Gehalts nicht vom Goodwill des Unternehmens abhängig ist. Das Unternehmen muss lediglich die Rahmenbedingungen schaffen. Es sind die Mitarbeiter selbst und das über alle Hierarchieebenen hinweg, die sich gegenseitig "emotionales Gehalt" in Form von Anerkennung "auszahlen".

Lob ist nicht gleich Anerkennung

Wenn alle danach lechzen, warum erkennen und vor allem anerkennen viele die Stärken anderer nicht? "Die Schwierigkeit liegt darin, dass wir nicht gewohnt sind, konkrete Stärken bei anderen Menschen zu erkennen und diese auch anzusprechen. Statt Menschen aufzubauen, sind wir Weltmeister im Kritisieren", weiß Patrick Killmeyer, Gründer und Ideengeber von Kraftwerk Anerkennung , einer Online-Plattform über die Mitarbeiter und Teammitglieder in Schriftform Anerkennung austauschen können.

"Man darf aber nicht den Fehler machen, Anerkennung mit Lob zu verwechseln", erklärt Killmeyer weiter. Lob ist demnach eine Leistungsbeurteilung und wirkt von oben herab. Anerkennung hingegen hebt die Stärken eines Individuums hervor.

Positive Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg

Und der Nutzen von Anerkennung in der Arbeitswelt ist beachtlich: Es fördert einerseits die Stärken der Mitarbeiter und baut andererseits eine nachhaltige Unternehmenskultur auf. Sowohl Produktivität, Rentabilität, Loyalität als auch die Zufriedenheit und die Mitarbeiterbindung verändern sich zum Positiven. All diese positiven Eigenschaften des "emotionalen Gehalts" führen letztendlich zu mehr Erfolg.

Engagement lässt sich allerdings nicht kaufen. Für Gehalt und Bonifikationen erhalten Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern zwar Arbeitszeit und Zielerreichung, doch selten Einsatzfreude und Herzblut. Mitarbeiter, deren Stärken regelmäßig anerkannt werden, sind Studien zufolge engagierter und produktiver. Sie fühlen sich im Unternehmen wohl und bleiben auch an ihrem Arbeitsplatz. Der Austausch von Anerkennung trägt somit zu einem positiven Betriebsklima bei, verringert Fehlzeiten und reduziert ungewollte Fluktuation. Eine Investition in "emotionales Gehalt" zahlt sich angesichts all dieser positiven Auswirkungen allemal aus und wer freut sich nicht selbst ab und an über ein wenig Anerkennung.

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