Diese 6 Tipps helfen erfolgreichen Menschen, besser mit Stress umzugehen

Diese 6 Tipps helfen erfolgreichen Menschen, besser mit Stress umzugehen
Diese 6 Tipps helfen erfolgreichen Menschen, besser mit Stress umzugehen

Eine Umfrage zeigt: 90 Prozent der Top-Performer können in stressigen Situationen ihre Emotionen unter Kontrolle behalten.

Evolutionär betrachtet ist Stress eine gute Sache: Früher half er unseren Vorfahren beim Weglaufen vor wilden Tieren; heute kann er im Büro kurzfristig die Leistungsfähigkeit erhöhen. Zu viel Stress kann aber schädlich sein - erfahren Sie von erfolgreichen Menschen, wie Sie Ihr Stresslevel am Besten ausbalancieren.

Unsere grauen Vorfahren hätten ohne Stress wahrscheinlich nicht überleben können: Das Ausschütten von Adrenalin macht den Körper kurzfristig wacher und leistungsfähiger, so dass Steinzeitmenschen sich besser verteidigen oder vor wilden Tieren davon laufen konnten. Auch im Büroalltag kann Stress für eine gewisse Zeit die Leistungsfähigkeit erhöhen - zu viel davon richtet allerdings psychische und physische Schäden an. Da sich Stress aber im Arbeitsleben meist ohnehin nicht vermeiden lässt, zahlt es sich aus, den Umgang damit zu erlernen - eine Fähigkeit, die viele erfolgreiche Menschen gemein haben: Einer Umfrage des Karriere-Coaches TalentSmart zufolge können 90 Prozent der Top-Performer in haarigen Situationen ihre Emotionen unter Kontrolle halten und das tun, was gerade wichtig ist. Umfragen zufolge nutzen sie dabei die folgenden Strategien.

1. Sie sind dankbar

Es mag vielleicht ein wenig kitschig klingen - aber erfolgreiche Menschen zeigen stets eine gewisse Dankbarkeit für das, was sie haben. Das Zeigen von Dankbarkeit verringert den Stress und schafft positive Zukunftsperspektiven - dadurch ist man allgemein glücklicher, und somit auch produktiver.

2. Sie lernen aus ihren Fehlern

Erfolgreiche Menschen versuchen nicht, ihre Fehler zu verstecken; und sie jammern nicht lange über verlorene Chancen - stattdessen lernen sie aus dem Scheitern und gehen mit den neuen Erkenntnissen optimistisch in Richtung Zukunft. Diese positive Denkweise ist ein nützliches Werkzeug. Wem diese Herangehensweise etwas schwer fällt - immerhin ist Sudern ein Wiener Volkssport -, der könnte sich zumindest bewusst machen, dass ihn seine negative Denkweise behindert. Das wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

3. Sie sind keine Perfektionisten

Perfektionismus wird im Berufsleben oft als eine wertvolle Eigenschaft geschätzt - in Stresssituationen ist er aber fehl am Platz. Hier geht es mehr darum, mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das bestmögliche - aber nicht zwingend das beste - Ergebnis zu erzielen. Auch hier steht das Thema Scheitern wieder im Raum: Schlägt ein Projekt fehl, so sollte man nicht lange darüber jammern, sondern weiter ziehen. Ein prominentes Beispiel für diese Herangehensweise ist Richard Branson, der ein Scheitern meist schnell erledigt - um sich dann der nächsten Aufgabe zu widmen.

4. Sie achten auf sich selbst

Erfolgreiche Menschen wissen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind - und mit dieser müssen sie behutsam umgehen. Gerade in Stresssituationen mag es verlockend scheinen, die eigene Leistung durch exorbitanten Kaffee-Konsum zu pushen und Schlaf als Zeitverschwendung anzusehen. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall: Ausgleichssport ist wichtig, und ausreichend Schlaf erhöht die Produktivität. Koffein und Alkohol sind hingegen zu vermeiden - zudem hilft es der Stressvermeidung, ab und zu mal die Verbindung ins World Wide Web zu kappen.

5. Sie setzen auf Routine

Wenn innerhalb kurzer Zeit viele komplexe Entscheidungen getroffen werden müssen, dann zahlt es sich aus, in so vielen Lebensbereichen wie möglich auf Routine zu setzen. Schaffen Sie also Prioritäten: Wenn Sie die Entscheidung für oder gegen ein großes Investment treffen müssen, dann verschwenden Sie nicht zu viel Energie auf die Frage, ob Sie ihr Mittagessen mit Huhn oder Schwein essen wollen. Als Vorbilder gelten an dieser Stelle mächtige Politiker: Barack Obama verriet etwa der Zeitschrift Vanity Fair, dass er jene Alltagsentscheidungen eliminiert hat, die den Großteil des Tages der Normalbürger bestimmen. "Ich trage zum Beispiel nur graue oder blaue Hemden", sagt er: "Ich möchte nicht ständig entscheiden müssen, was ich esse oder welche Kleidung ich trage, weil es genug andere Entscheidungen zu treffen gibt".

6. Sie behalten das große Ganze im Auge

Und schließlich behalten erfolgreiche Menschen auch stets das große Ganze im Auge; sie stellen die Frage nach dem "Warum" statt der Frage nach dem "Wie". Beispiel gefällig? Es mag Sie unter Stress versetzen, dass Sie heute abend noch ins Fitnesscenter müssen; und Sie fragen sich, wie sich dies mit Ihrer Arbeitszeit kombinieren können. Erfolgreiche Menschen hingegen wissen, warum sie dies tun: Nämlich, um gesund zu bleiben und länger zu leben. Und dieser Blick auf das große Ganze hilft, den Sinn in der Tätigkeit zu sehen. Das reduziert nicht nur den Stress - sondern verhilft allgemein zu einem positiven Lebensgefühl.

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