So bekommen Sie mehr Geld: 6 Tipps für Gehaltsverhandlungen

Im Jahreskreis eines Arbeitnehmers gehört sie zu den nervenaufreibendsten Momenten: Die Gehaltsverhandlung. Ob diese nun regelmäßig stattfindet, auf Betreiben des Mitarbeiters oder als Teil des jährlichen Feedbackgesprächs – um die eigene Entlohnung positiv zu beeinflussen, sollte man einiges beachten.

So bekommen Sie mehr Geld: 6 Tipps für Gehaltsverhandlungen

Tipp 1: Die Vorbereitung macht’s!
Wie fast überall gilt: Der Großteil der Arbeit steckt in der Vorbereitung. Laut einer Umfrage des Internet-Jobportals karriere.at unter Personalverantwortlichen haben Mitarbeiter die größten Chancen auf mehr Gehalt, wenn sie gut vorbereitet in das Gespräch gehen: Acht von zehn Personalisten lassen sich dadurch beeindrucken. Ein weiteres Argument für gründliche Vorarbeit: Verhandlungen sind für das Gegenüber im Gehaltsgespräch oft alltäglich - (hartes) Feilschen gehört für Führungskräfte einfach dazu. Damit sollte man als Arbeitnehmer umgehen können.

Tipp 2: Leistung gegen Leistung
Wer selbstbewusst auftritt, hat in Verhandlungen oft die besseren Karten. Was nicht bedeutet, den eigenen Output selbstverliebt und unreflektiert darzustellen. Vielmehr geht es darum, sich selbst vor dem Termin zu vergegenwärtigen, dass man kein Bittsteller ist, sondern den Preis für erbrachte Arbeitsleistung anpassen möchte.

Tipp 3: Realismus kommt immer an
Übertriebene Forderungen, frei nach dem Motto „Wenn dir jemand keine fünf Euro borgen will, frag‘ ihn nach einer Million“, sind selten eine gute Ausgangsbasis. Entscheidend ist, seine eigenen Gehaltsmöglichkeiten realistisch einzuschätzen. Gespräche mit Vertrauten, die über ähnliche Voraussetzungen (Branche, Tätigkeit, Berufserfahrung, Alter) verfügen, können hier hilfreich sein. Aber auch im Netz finden sich viele Gehaltstabellen zu einzelnen Berufsgruppen.

Tipp 4: Was sagt überhaupt der Kollektivvertrag?
Vor allem für Berufseinsteiger interessant sind die gesetzlich verpflichtenden Angaben des Mindestgehalts laut Kollektivvertrag. Auch wenn die angegebenen Werte – je nach Qualifikation und Erfahrung – in der Regel von Unternehmen überboten werden, bieten sie zum Karrierestart oft einen Referenzwert, welche Zahlungsbereitschaft bei einem Betrieb bzw. in einer Branche gegeben ist.

Tipp 5: Brutto – Netto oder was?
Um in Verhandlungen immer auf Augenhöhe mit dem Gegenüber zu bleiben, sollte man seine Gehaltsbandbreite sowohl Brutto als auch Netto vorab ausrechnen. Das schützt nicht nur vor bösen Überraschungen (Was, so wenig bleibt da nur übrig?!?) sondern hilft auch dabei, kühlen Kopf zu bewahren, wenn der Verhandlungspartner im Gespräch sowohl Brutto- als auch Nettowerte erwähnt.

Tipp 6: Die Exit-Strategie
Führt ein Gehaltsgespräch nicht zum gewünschten Erfolg – egal aus welchen Gründen – ist es ratsam, eine Exit-Strategie in der Schublade zu haben. Ob dies nun Sachbezüge wie ein Firmenwagen, ein Firmenhandy, die Privatnutzung des Laptops oder einfach nur Essensmarken sind – diese Dinge bringen dem Unternehmen oft steuerliche Vorteile und sind leichter durchsetzbar.

Mitarbeiter- und Gehaltsgespräche laufen oft nach festgelegten Schemen ab, die in vielen Unternehmen auch eine schriftliche Zusammenfassung nach dem Termin beinhalten. Wird man beispielsweise vertröstet, dass ein höheres Gehalt erst im Folgejahr möglich sei, sollte dies auch schriftlich festgehalten werden.

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