So erstellen Sie perfekte Bewerbungsunterlagen - 7 Tipps

So erstellen Sie perfekte Bewerbungsunterlagen - 7 Tipps

Der erste Eindruck zählt: Eine Umfrage von Österreichs größtem Jobportal karriere.at zeigt, dass ein großer Teil der versendeten Bewerbungen von Personalverantwortlichen binnen weniger Minuten abgearbeitet wird. Sieben Tipps, wie Sie mit Ihrer Bewerbung Interesse wecken.

Wer sich für einen neuen Job bewirbt, der tut gut daran, ausreichend Zeit in das Erstellen der Bewerbungsunterlagen zu investieren. Viele tun das auch, wie eine aktuelle Umfrage des größten österreichischen Job-Portals karriere.at zeigt. von den 687 Teilnehmern der Umfrage gaben immerhin 59 Prozent an, dass sie eine Stunde oder mehr dafür investieren. Nur vier Prozent haben ihre Unterlagen im Eiltempo von 15 Minuten oder weniger fertig.

Derartige Schnellschüsse können funktionieren, die Chance dafür ist allerdings eher gering, denn ein perfektes Bewerbungsschreiben sollte auch aus der Masse herausstechen und die Personalverantwortlichen richtig ansprechen. Und das muss schnell gehen, denn in den Personalabteilungen werden Bewerbungen oft im Eiltempo abgearbeitet. Binnen fünf Minuten muss es beim Personaler „Klick“ gemacht haben. Mehr als ein Viertel der Befragten auf Arbeitgeberseite entscheidet sehr schnell, ob ein Kandidat zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht: 23 Prozent schaffen das in weniger als fünf Minuten, vier Prozent sogar binnen 60 Sekunden. Weniger als die Hälfte der Personalmanager investiert mehr als zehn Minuten, und auch nur dann, wenn das Interesse nicht schon nach den ersten Augenblicken verflogen ist.

„Gut gemachte Bewerbungsunterlagen beantworten dem Personalentscheider in Anschreiben und Lebenslauf zwei wesentliche Fragen: Was qualifiziert einen Bewerber für den ausgeschriebenen Job? Und warum will er oder sie die freie Stelle unbedingt haben?“, betont karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid. Klassische Fehler wie mangelhafte Rechtschreibung oder Unübersichtlichkeit sind dabei K.-o.-Kriterien. Ein fehlender Bezug zum Wunscharbeitgeber ebenso. Smid: "Standard-Unterlagen, bei denen nur Firmenname und das Datum ausgetauscht wurden, schmälern die Chancen massiv."

Tipp 1: Vollständigkeit
Zu einem Bewerbungsschreiben gehören auf jeden Fall der Lebenslauf, das Anschreiben, Abschluss- und Dienstzeugnisse. Wenn laut Inserat auch ein Motivationsschreiben gewünscht wird, sollte es auf jeden Fall auch dabei sein.

Tipp 2: Übersichtlichkeit
Das Hauptkriterium für Lebenslauf & Co. geht. Der Leser soll sich schnell zurecht finden. Es sind daher nur kurze Texte erlaubt, die gut strukturiert sein müssen. HR-Verantwortliche sollen am besten auf einen Blick sehen können, von wann bis wann man bei welcher Firma gearbeitet hat und welche Aufgabe man dort hatte.

Tipp 3: Lebenslauf
Packen Sie nicht alles in den Lebenslauf. Tätigkeitsbeschreibungen etwa sind ein No-Go. Es reicht völlig aus, die ausgeübte Position anzuführen. Falls eine nähere Job-Description unumgänglich ist, dann sollte sie auf einer eigenen Seite erfolgen.

Tipp 4: Kein Copy-Paste
Mit dem Anschreiben sollte der Wunscharbeitgeber direkt angesprochen werden. Mit pseudo-Worthülsen, die aus anderen Bewerbungsschreiben übernommen oder kopiert werden, geht das ganz schlecht. Ein solches Anschreiben kann man sich gleich sparen.

Tipp 5: Rechtschreibung prüfen
Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go und zwar für die absolute Mehrheit der Personaler. Überprüfen Sie daher das Dokument vor dem Verschicken eingehend, nutzen Sie die Rechtschreibüberprüfung der Computerprogramme, lesen Sie Ihre Bewerbung aufmerksam durch.

Tipp 6: Das Foto
Das Foto soll den Personalverantwortlichen einen seriösen Eindruck vermitteln. Ein Urlaubsfoto oder ein schnelles Handy-Selfie sind dabei absolut tabu. Damit ein Foto zum Türöffner und nicht zum Job-Killer wird sollten Sie es am besten von einem Profi machen lassen. Achten Sie auch auf Ihre Kleidung und Ihr Styling.

Tipp 7: Test-Leser
Bevor Sie Ihr Bewerbungsschreiben abschicken sollten Sie es auf jeden Fall noch zumindest von einer vertrauten Person lesen lassen, die es sowohl inhaltlich als auch auf Fehler kontrolliert.

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