Produktiv sein: Acht schlechte Angewohnheiten, die sie vermeiden sollten

Produktiv zu sein, gelingt nicht immer. Häufig lenken uns Internet, Smartphone oder mehrere Dinge gleichzeitig ab. Wenn sie diese zehn Angewohnheiten jedoch vermeiden, steigern sie Ihre Produktivität.

Produktiv sein: Acht schlechte Angewohnheiten, die sie vermeiden sollten

1) Surfen im Internet

Schnell auf Facebook nachsehen, ob man eine Nachricht bekommen hat oder noch ganz kurz dieses eine lustige Youtube-Video ansehen. In vielen Berufen gehört das Internet zum Arbeitswerkzeug, doch Surfen lenkt von der Arbeit ab. Oft tauchen dann auch Fragen, Ideen oder Gedanken auf, die sie im Internet recherchieren wollen. Am besten ist es aber, sie schreiben sich die Frage oder Stichpunkte auf einen Zettel und erledigen sie später.

2) Prokrastination

Aufgeschoben ist aufgehoben: Viele Menschen arbeiten nach diesem Leitsatz und schieben wichtige Arbeiten auf. Lieber starten sie mit leichten, einfachen Aufgaben in den Tag, anstatt das Wichtigste zuerst zu erledigen. Das ist ein Fehler, denn oft führt es dazu, dass die wichtigen Aufgaben gar nicht erledigt werden. Die menschliche Willensstärke hat nur begrenzte Ressourcen, sie wird über den Tag verteilt immer weniger. Deshalb sollten sie das Wichtigste gleich am Anfang vom Tag abarbeiten.

3) Meetings

Nichts unterbricht den Arbeitsfluss mehr als ein unnötiges Meeting. Es gibt Email, Chat- und Video-Apps, die schnell für kurze Rückfragen zur Hand sind. Ein Meeting sollte nur dann abgehalten werden, wenn es um ernsthafte Themen und Diskussionen geht, die nur persönlich besprochen werden können. Falls jemand auf ein Meeting mit ihnen besteht, geben sie ihm nur die halbe Zeit, als ursprünglich gefordert.

4) Multitasking

Das Telefon zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt, währenddessen eine Email schreiben und dem Nachwuchs das Pausenbrot schmieren: Oft glauben Menschen, sie können mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, sie seien sogenannte Multitasker. Doch wie Wissenschaftler der University of Utah herausgefunden haben, besitzen nur rund zwei Prozent der Bevölkerung diese Fähigkeiten. Bei dieser Minderheit kann sich die Produktivität sogar verbessern, wenn sie mehrere Dinge simultan erledigen. So scheint es, als wäre für den Großteil der Menschheit Multitasking eine schlechte Angewohnheit, die sie weniger produktiv werden lässt.

5) Schlummerfunktion

Jeden Morgen das Gleiche: Der Wecker klingelt viel zu früh. Zum Glück gibt es die Schlummerfunktion, noch mal ein paar Minuten weitergedöst im Bett. Doch die paar Minuten, von denen sie glauben, sie seien danach ausgeruhter, helfen ihnen nicht viel. Denn beim ersten Erwachen schüttet der Körper Hormone aus, um für den Tag vorbereitet zu sein. Erneutes Einschlafen verlangsamt diesen Prozess.

6) Fehlende Arbeitsroutine

Ein Arbeitstag hat durchschnittlich acht Stunden und diese Zeit muss man sich einteilen. Einfach drauf los arbeiten, wann man gerade Lust hat, können sich nur die wenigsten leisten. Deshalb braucht man eine Routine für die Arbeit. Lust, zu arbeiten, haben wir häufig nicht. Oft muss man sich zwingen, gewisse Dinge zu erledigen, doch wir dürfen nicht immer auf unsere Gefühle hören. Für die Arbeitsroutine ist es hilfreich, die Arbeit an einem Ort zu machen und nicht zwischen mehreren zu wechseln.

7) Perfektionismus

Viele Menschen versuchen, perfekt zu sein, auch in ihrer Arbeitsweise. Besonders in der Arbeit werden hohe Ansprüche an sich selbst gestellt, die sich oft als unrealistisch und nicht erfüllbar herausstellen. Wenn die Arbeit nicht so funktioniert, wie man sich es vorstellt, lassen sich viele aus dem Konzept bringen. Man darf sich nicht verzetteln mit seiner Arbeit, die Zeit läuft davon und die Schlange an nicht erledigten Aufgaben wird kontinuierlich länger. Wer arbeitet, macht auch Fehler und diese muss man - genauso wie den Erfolg - auch akzeptieren.

8) Smartphone am Nachttisch

Das Smartphone gehört nicht auf den Nacht- sondern auf den Schreibtisch. Vor dem Einschlafen noch schnell Emails checken oder einen Tweet absetzen wirkt sich ungünstig auf den Schlaf aus. Denn das blaue Licht der Displays wirkt stimulierend auf die Augen, es regt den Körper und man wird unruhig. Um am Tag produktiv zu sein, braucht der Körper Erholung und Schlaf. Daher: Smartphone weg vom Nachttisch.

Quelle: http://uk.businessinsider.com/bad-habits-that-are-killing-your-productivity-2014-12?r=US

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