Österreichs Manager-Ranking: Die Top 10

Wolfgang Leitner, Andritz

Wolfgang Leitner, Andritz

Der Mann tritt kaum vor die Öffentlichkeit – es sei denn, er hat seinen Aktionären etwas mitzuteilen. Und wenn Leitner, 59, in letzter Zeit etwas mitzuteilen hatte, dann waren es praktisch ausschließlich „Best News“: Der Grazer Anlagenbauer Andritz, an dem er rund 30 Prozent hält, eilt von Rekord zu Rekord. 2011 gab es bei Umsatz (4,6 Milliarden Euro) und Gewinn (312 Millionen Euro) wieder Bestwerte. Insbesondere die Integration des Kesselbauers AE&E aus dem eingestürzten Reich von Mirko Kovats in die Pulp & Paper Division von Andritz hat dieser Sparte zu Traumzahlen verholfen. Auch wenn die Andritz- Aktie sich dem negativen Gesamttrend 2011 nicht entziehen konnte – minus acht Prozent –, so segelte sie per Ende Mai 2012 mit 41 Euro schon wieder auf einem All-Time-High. Für jene, die beim Börsengang im Juni 2001 investiert haben, bedeutet das nicht weniger als eine Verfünfzehnfachung des eingesetzten Kapitals. Leitners eigener Anteil ist aktuell fast 1,3 Milliarden Euro schwer. Und mit der geplanten Akquisition des deutschen Autozulieferers Schuler wird 2012 eine weitere Umsatzmilliarde dazukommen. Leitner kommentiert all das hundertprozentig nüchtern: „Schuler ist eine attraktive Verbreiterung der bestehenden Geschäftsaktivitäten.“ Und auf die Frage, wen er selbst derzeit zu den besten Managern zählt, gibt er den diplomatischen Hinweis, dass „von den TOP 500 wahrscheinlich 300 auszeichnungswürdig sind“.

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