Länger und gesünder im Job bleiben

Länger und gesünder im Job bleiben

Als Ergebnis eines fünfjährigen Programms bei 20 Unternehmen kommen Irene Kloimüller und Renate Czeskleba, Leiterinnen des Instituts für Arbeitsfähigkeit, zum Schluss, dass die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter mit gezielten Maßnahmen erhalten und verbessert werden kann.

Der vom Institut entwickelte "Arbeitsbewältigungsindex“ verbesserte sich gerade bei älteren männlichen Beschäftigten im Untersuchungszeitraum, was dem Effekt einer Verjüngung der Belegschaft um mehr als fünf Jahre entspricht. Profitiert haben, abgesehen von Lehrlingen, aber auch alle anderen Altersgruppen in den untersuchten Betrieben aus Branchen mit spezifischen Arbeitsbelastungen wie Bau, Gesundheitswesen, Metall, Verkehr und Handel.

Zu den konkreten Maßnahmen zählen Trainings für Führungskräfte, um lebensphasengerechtes Fördern vorzuleben, die Sensibilisierung für die Wertschätzung aller Altersgruppen und die Arbeitsorganisation. So greifen zum Beispiel in einer Akutgeriatrie jüngere Pflegekräfte bei schweren Arbeiten zu, ältere übernehmen Koordinationsarbeiten bei Todesfällen. In einigen Pilotbetrieben stieg das durchschnittlich Pensionsantrittsalter bereits messbar an.

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