Karriere-Wünsche der Studenten: Red Bull, Google oder Seabastian Kurz sein

Karriere-Wünsche der Studenten: Red Bull, Google oder Seabastian Kurz sein

Red Bull und Google sind für Österreichs Studenten die beliebtesten Arbeitgeber. Unter den heimischen Industrieunternehmen ist die voestalpine der beliebteste Arbeitgeber. Es lässt sich auch ein Sebastian-Kurz-Effekt ausmachen: Immer mehr Studierende wollen in öffentlichen Sektor.

Große Namen und Marken locken Österreichs Studenten. Ihre Karriere wollen sie am liebsten bei international erfolgreichen Unternehmen durchstarten. Für Wirtschaftsstudenten steht nach der Uni Red Bull an der Spitze der Wunschliste der Arbeitgeber. Für Absolventen eines Technik- oder IT-Studiums ist es Google. Unter den österreichischen Industrieunternehmen hat für die Studenten beider Richtungen die voestalpine die begehrtesten Jobs.

Zu diesem Schluss kommt das Graduate Barometer des trendence Institut in der unter rund 10.000 Studenten, die kurz vor dem Studienabschluss stehen, durchgeführten Studie.

Zur Liste der 100 beliebtesten Arbeitgeber unter Wirtschaftsstudenten

Die steigende Beliebtheit der voestalpine führt trendence unter anderem auf das intensive Personalmarketing des Unternehmens zurück: „Unsere Studienergebnisse zeigen, dass beispielsweise Karriereanzeigen, Messeauftritte oder die Karrierewebsite von voestalpine den Absolventen positiver im Gedächtnis bleiben als noch im vergangenen Jahr“, meint Geschäftsführer Holger Koch. „Die Kommunikation kommt bei den Bewerbern an.“ Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich die Standortdiskussion, die im Frühjahr breite Aufmerksamkeit in den Medien fand, langfristig auf die Beliebtheit von voestalpine als Arbeitgeber auswirkt.

Zur Liste der 100 beliebtesten Arbeitgeber unter Technik- und IT-Studenten

Vor allem bei den Wirtschaftswissenschaftlern gewinnt der öffentliche Sektor an Attraktivität als Arbeitgeber. Damit liegt Österreich in einem Trend, der sich seit der Wirtschaftskrise in weiten Teilen Europas abzeichnet. Der öffentliche Sektor punktet in erster Linie mit der Aussicht auf sichere Jobs. Aktuell ist ein Sebastian-Kurz-Effekt zu beobachten: Außenminister oder EU-Kommissar zu werden wäre für die Studierenden höchst erstrebenswert.

Gender Gap bei Gehaltserwartungen

Österreichische Absolventinnen erwarten deutlich weniger Gehalt als ihre männlichen Kommilitonen. Besonders groß ist die Differenz bei den Wirtschaftsstudierenden: Wirtschaftsabsolventinnen rechnen mit einem Einstiegsgehalt von 30.600 Euro brutto pro Jahr, während ihre männlichen Kollegen von 38.900 Euro ausgehen. Das ist eine Differenz von rund 21 Prozent.

Bei den angehenden Ingenieuren und IT-Profis ist der Unterschied zwar geringer, aber dennoch deutlich: Frauen erwarten mit 33.300 Euro insgesamt 5.200 Euro pro Jahr weniger als die männlichen Studierenden.

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