Impulse für die Wirtschaft

Impulse für die Wirtschaft

Bei der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ beweisen Schüler ihr unternehmerisches Potenzial - mit sehr realen Auswirkungen.

Eine einfache Idee mit großer Wirkung: Im Rahmen des JUNIOR-Projekts gründen und führen Schüler echte Firmen. Wie effektiv damit unternehmerisches Potenzial aktiviert werden kann, zeigen die Jungunternehmer der HTL Ottakring.

Ihre JUNIOR-Company Pics & Pages war nicht nur als Schulprojekt erfolgreich. Mehrere der beteiligten Schüler haben sich bereits von der Erfahrung inspirieren lassen und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Das Team von Pics & Pages bietet die Erstellung von Websites sowie Porträt- und Eventfotografie als Dienstleistungen an und produziert einen Fotokalender für 2014. Im Rahmen der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ wurde es von WKÖ-Vizepräsident Hans Jörg Schelling unterstützt.

Schelling betonte im Gespräch mit den Schülern die Bedeutung von Kleinunternehmern für die Wirtschaft: "Es gibt kaum ein Unternehmen, das mit mehr als einem Mitarbeiter begonnen hat.“ Gerade sie würden aber rasch Arbeitsplätze schaffen, und Österreich brauche in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation dringend Gründer, die mit ihrer Kreativität am Markt bestehen können. Schelling: "Wir müssen möglichst viele Menschen wirtschaftlich aktivieren.“ Genau darin sieht er auch die Stärke des JUNIOR-Projekts.

Auf die HTL setzt der WKÖ-Vizepräsident ganz besondere Hoffnungen: "Sie sind mit ihrer praxisbezogenen Ausbildung die Ferraris unter den Schulen.“ Die Jungunternehmer von Pics & Pages konnten diese Erwartungen auch erfüllen. Für zukünftige Projekte empfahl Schelling den JUNIOR-Unternehmern, den Gründerservice der Wirtschaftskammer in Anspruch zu nehmen: "Es ist wichtig, mit möglichst guter Entscheidungsgrundlage zu Werk zu gehen.“

Junge Konkurrenz

Das JUNIOR-Unternehmen Der Saft wurde von zwei Experten des Getränkeriesen Coca-Cola fachkundig unterstützt. Petra Burger, Ernährungsexpertin in der Kommunikationsabteilung, diskutierte mit der jungen Konkurrenz aus dem Wiener Billrothgymnasium die Rezeptur des Fruchtgetränks - zu der die Jungunternehmer aber eisern schwiegen - und die Hygienerichtlinien in der Produktion. Kommunikationschef Philipp Bodzenta kümmerte sich hingegen vor allem um die wirtschaftlichen Belange: "Bei aller Euphorie und Mut ist es wichtig, Zahlen und Fakten nicht außer Acht zu lassen.“ Die Schülerinnen und Schüler des Billrothgymnasiums konnten ihn aber schnell von ihrer Geschäftstüchtigkeit überzeugen: Sie waren beim Verkauf ihres Fruchtgetränks in der Schule und einem benachbarten Lokal so erfolgreich, dass sie sogar mit Produktionsengpässen zu kämpfen hatten.

Bei ihrem Besuch betreuten die beiden Coca-Cola-Experten auch die zwei weiteren JUNIOR-Projekte des Billrothgymnasiums, aeon 78 und den Sieger des Wiener Landeswettbewerbs, Empera Design. Abschließendes Fazit Kommunikationschef Bodzenta: "Die frischen Geschäftsideen waren sehr beeindruckend, die Konzepte wirklich durchdacht!“ Mit der einen oder anderen Justierung seien sie auch über JUNIOR hinaus durchaus erfolgversprechend.

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