Glücksspiel, aber mit Verantwortung

Glücksspiel, aber mit Verantwortung

Sigmund Freud Privatuniversität bietet ab Herbst neuen Studienlehrgang an.

Ab Herbst wird an der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) in Wien ein neuer Studienlehrgang angeboten, bei dem Mitarbeiter aus der Glücksspielbranche, dem psychosozialen oder therapeutischen Bereich und der zuständigen Prüforgane den Umgang mit Spielsüchtigen lernen sollen. Derzeit gibt es in Österreich 64.000 Personen, die ein "glücksspielartiges Suchtverhalten" aufweisen, wie der Leiter des Studiengangs "Responsible Gaming - Glücksspiel mit Verantwortung", Dominik Batthany vom Institut für Verhaltenssüchte an der SFU, am Freitag in einer Aussendung erklärt.

Ziel des Lehrgangs sei es, den Teilnehmern "umfangreiches Wissen in spieltechnischen, rechtlichen, fiskalischen und psychologischen Fragen zum Thema 'Responsible Gaming' und Suchtprävention" zu vermitteln. Damit soll es erstmals einen Universitätslehrgang zum Spielerschutz geben, der auch vom Glücksspielgesetz eingemahnt wird. Der in Module unterteilte Lehrgang dauert zwei Semester und schließt mit dem Zertifikat "Excellence in Responsible Gaming" ab, die Kursgebühr beträgt 1.500 Euro.

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