Erfolg: Warum Geben seliger denn Nehmen ist

Der typische Unternehmer hat eine 1A-Persönlichkeit und sein Körper besteht zu gleichen Teilen aus Adrenalin, Koffein und Ambition. Sie sind die Mutigen, die immer einen Schritt voraus sein wollen. Dieses Stereotyp gibt es nicht ohne Grund. Es macht uns aber auch blind für einen Zugang, der effektiver sein kann: wie wäre es denn mal mit Hilfsbereitschaft?

Erfolg: Warum Geben seliger denn Nehmen ist

"Geber" im Unternehmen genießen auf lange Sicht Produktivität, auch wenn es manchmal kurzfristig so scheinen mag, dass sie verlieren. Folgende drei Gründe verraten Ihnen, warum Geben seliger denn Nehmen ist - auch und gerade im Job.

Geber pflegen stärkere Beziehungen mit anderen, das hilft besonders in Bereichen wie Marketing, Vertragsabschluss und Kundenbeziehung. Anderen zu helfen schafft Motivation und gibt Energie, um härter, länger und klüger zu arbeiten. Wenn Sie sich bereit erklären zu helfen, lernen Sie selbst neue Fähigkeiten, die wiederum Ihre beruflichen Stärken und Ihr Wissen pushen. Die besten Leute in einem Unternehmen sind meist die, die bereitwillig anderen helfen, ihr Ziel zu erreichen. Sicher, es gibt genug Leute, die erfolgreich sind, weil sie andere ausnutzen. Das Problem dabei ist nur, wenn alle Stricke reißen, wird keiner bereit sein, dieser Person zu helfen - und die bisherigen Nutznießer haben nie gelernt Probleme selbst zu lösen.

Geben ist eine Eigenschaft, die Sie lernen und fördern können. Für andere und sich selbst, ob Sie nun Angestellter oder Chef sind. Diese drei Schritte machen Sie zu einem hilfsbereiten Geber:

Kenne die Leute und die Arbeit, die sie tun - auch auf unterster Ebene

Es ist keine Schande, den niedrigsten Job in einem Unternehmen zu erledigen. Wenn Sie der Chef eines kleinen Unternehmens sind und jemand verlässt die Firma, werden Sie am Ende des Tages auch Ihre Ärmel aufkrempeln und tun, was zu tun ist. Menschen, die nicht verstehen wie alle Bereiche eines Unternehmens funktionieren, verstehen auch nicht dieses Unternehmen erfolgreich zu managen - denn Sie haben nicht den Blick dafür, was es braucht, damit alles läuft. Natürlich müssen Sie nicht mit der Putzfrau gemeinsam den Boden wischen, aber interessieren Sie sich für den Job und die Person, die ihn macht. Helfen Sie Mitarbeitern und Kollegen, ihren Job angenehmer und erfolgreicher zu gestalten.

Teile Wohlstand ohne stets nach dem eigenen Anteil zu schielen

Hilfsbereitschaft muss von Herzen kommen. Sobald es das Mittel zum Zweck des Erfolges wird, verlieren Sie die meisten Vorteile, weil Sie die Beziehung zu Ihrem Tun verloren haben. Anstatt Ihre Fähigkeiten aufzubauen, zu lernen und verstehen sind Sie abgelenkt von Ihrer Suche nach Belohnung. Hierbei verpassen Sie viele Chancen und hätten aufrichtig mehr erreicht.

Alle Anderen kommen zuerst

Besonders in Kleinunternehmen spielt es sich zu Beginn häufig wie folgt ab: Das Geld ist knapp und sobald eines kommt werden zunächst die Angestellten bezahlt, dann die Lieferanten. Der Chef bekommt, was übrig bleibt. Genau so sollte ein Unternehmen laufen. Ihnen gehört die Firma, also kommen Ihnen die ultimativen Risiken und Belohnungen zuteil. Machen Sie Ihre Arbeit als Chef, allerdings kommen Angestellte, Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten immer vor Ihren Präferenzen und Bequemlichkeiten. Unergründlich warum es funktioniert, aber vielleicht liegt es daran, dass Sie sich keine Feinde schaffen, die darauf warten Sie versagen zu sehen.

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