Bewerben, aber richtig! 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Der erste Eindruck zählt, und bei Bewerbungen gleich doppelt. Nachdem ein Foto mehr sagt als 1000 Worte ist das Bild, dass mit einer Bewerbung mitgeschickt wird, eines der wichtigsten Elemente, um überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Zehn Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto.

Bewerben, aber richtig! 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Eine aussagekräftige Bewerbung zusammenzustellen, ist an sich schon eine Herausforderung. Was alles ist im Lebenslauf anzuführen, welches Layout empfiehlt sich? Und wie ein Anschreiben formulieren? Als ob das nicht schon genug wäre, steht man dann unweigerlich vor der Foto-Frage: Welches Foto für den Lebenslauf verwenden? Welches Outfit? Wie groß? Mit oder ohne Brille? Zehn Tipps für eine der schwierigsten aller Bewerbungs-Fragen.

Gleich vorweg: Ein Arbeitgeber darf laut Gleichbehandlungsgesetz Bewerbern nicht zwingend vorschreiben, ein Foto am Lebenslauf mitzuschicken. Allerdings gilt ein Lichtbild am Lebenslauf in unseren Breiten als Standard und wird vielfach auch erwartet.
Zehn Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto:

1. Nutzen Sie das Bild für sich
Seien Sie sich darüber bewusst, dass das Foto keine Schikane ist, sondern eine Chance: Bei aller textlich verpackten Qualifikation in ihren Unterlagen, nur ein Foto kann positive Stimmungen erzeugen, Sympathie transportieren und auf niederschwelligem Niveau Professionalität vermitteln. Auf dem Bild sollten dann auch klarerweise nur Sie zu sehen sein. Verwenden Sie also keinesfalls ein Gruppenfoto, bei dem Sie erklären müssen, dass Sie der siebente Zwerg von links sind.

2. Was gefällt Ihrem Publikum
Bei einer Bewerbung schadet es nicht, etwas werbemäßiges Denken an den Tag zu legen. Bevor man also das Foto macht, sollte man seine Zielgruppe abstecken und definieren was man selbst „verkaufen“ möchte. Sprich: Welche Branche strebe ich an? Und in welcher Position möchte ich arbeiten? Ist das geklärt, lassen sich Foto-Setting und die noch folgenden Fragen leichter klären. Wenn Sie sich zum Beispiel als Model bewerben, dann muss da Foto natürlich ein anderes sein als wenn Sie etwa einen Job in einer Rechtsanwaltskanzlei haben wollen.

3. Die Verpackung macht’s
Im Regelfall ist nur ein kleiner Ausschnitt Ihres Outfits auf dem Porträtfoto zu sehen. Das, was jedoch sichtbar ist, sollte sowohl der Position als auch der Branche entsprechen. Dabei sollte man die brancheninternen Style-Regeln kennen. Für einen Bankkaufmann gelten zum Beispiel branchenintern andere Kleidungs-Regeln als für eine Webdesignerin in einer Werbeagentur.

4. Your Hair – Your Style
Es mag überflüssig klingen: Ein gepflegtes Äußeres sollte am Bewerbungsfoto Standard sein. Fettige, ungepflegte Haare gehen beispielsweise gar nicht. Kleine Schönheitsfehler wie zum Beispiel akute Pickel können Sie mit Photoshop korrigieren. Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zu viel verändern. Das Ziel des Fotos sollte sein, möglichst viel vom Charakter zu transportieren – und das gelingt mit künstlich wirkenden Bildern nicht.

5. Makeup und Schmuck
weniger ist mehr: Hier kommt es ganz klar auf die richtige Dosis an. Makeup sollte beim Foto eher dezent und die eigene Persönlichkeit unterstreichend eingesetzt werden. Dasselbe gilt für Schmuck: Auch dieser sollte das eigene Ich hervorheben und nicht davon ablenken.

6. Selbstbewusstsein
Mit dem Foto wollen Sie aussagen: Ich bin der oder die Richtige für den Job! Natürlich kann ich das! Genau diesen Eindruck sollten Sie auch vermitteln.

7. Keep Smiling
Denken Sie daran, dass der oder die Personalverantwortliche Sie auf dem Bewerbungsfoto zum ersten Mal sieht. Und ein Lächeln zur Begrüßung kommt immer gut an. Lächeln und selbstsicher sein schließt sich übrigens keinesfalls aus.

8. Keine Jugendfotos
Auch wenn Sie sich auf einem bestimmten Foto noch so attraktiv und gut aussehend finden - wenn es älter als ein Jahr ist, sollten Sie es nicht mehr als Bewerbungsfoto verwenden. Stehen Sie zu Ihrem Ihrem Alter. Potenzielle Arbeitgeber verbinden damit auch Berufserfahrung.

9. Keine Selfies
Nein, das ist kein Scherz! Es passiert immer wieder, dass Kandidaten selbstgemachte Handyfotos für ihre Bewerbung verwenden. Bei aller Ästhetik, die man mittlerweile mit Smartphones in Bilder zaubern kann – Professionalität vermitteln Selfies leider keine. Das Foto sollte außerdem vor einem neutralen Hintergrund gemacht worden sein. Nehmen Sie auf keinen Fall Fotos aus dem Urlaub, etwa mit Strand im Hintergrund.

10. Das Format
Das Bildformat sollte sich an das Design des Lebenslaufs anpassen. Verwendet man ein Standard-Layout mit einem Foto links oder rechts oben, sollte man auf die gängigsten DIN-Formate, also 2:3 bzw. 3:4 vertrauen.

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