Arbeiten im Home Office: 7 Eigenschaften, die sie dafür brauchen

Arbeiten im Home Office: 7 Eigenschaften, die sie dafür brauchen

Zuhause arbeiten kann entspannter sein, allerdings leidet oft auch die Produktivität darunter.

Das Home-Office eignet sich nicht für jeden: Kinder, Haushalt oder Haustiere können ablenken. Andererseits hat man die Freiheit, zu arbeiten, wann und wo man will – solange man seine Arbeit erledigt. FORMAT hat für Sie sieben Punkte, wie Sie auch in den eigenen vier Wänden erfolgreich arbeiten können.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer sorgte im vergangenen Jahr weltweit für Aufsehen, als sie ankündigte, dass ihre Mitarbeiter wieder täglich im Büro erscheinen sollen, anstatt zuhause ihrer Arbeit nachzugehen. Doch in großen IT-Konzernen wie Microsoft und IBM gehöre das Home Office immer noch zur Unternehmenskultur. Flexible Arbeitsbedingungen würden individuelle Freiheiten fördern und Studien zufolge steigere die Heimarbeit auch die Produktivität.

Doch auch wenn viele Unternehmen diese Arbeitsweise fördern, ist nicht jeder Arbeitnehmer dafür geeignet. Manche Menschen brauchen einfach eine andere Umgebung zum Arbeiten, anderen fehlt der Büro-Gossip oder bloß der Gang zum Kaffeeautomat. Eine Vermischung von Privatleben und Beruf ist nicht jedermanns Sache. Wenn Sie die folgenden sieben Eigenschaften besitzen, können Sie dennoch erfolgreich und produktiv von zuhause aus arbeiten.

1) Selbstmotivation

Sich selber zu motivieren ist vermutlich die wichtigste Eigenschaft, die Angestellte mitbringen sollten, wenn sie zuhause arbeiten wollen. Alleine zu arbeiten hat seine Vergünstigungen, Motivation von außen gehört jedoch nicht dazu. Menschen mit einem unternehmerischen Geist, die oft neue Ideen haben, sind prädestiniert für die Arbeit zuhause.

2) Kommunikations-Geschick

Kommunikations-Geschick ist hilfreich in der Arbeitswelt, gerade für das Home Office ist es absolut unverzichtbar. Face-to-face-Kommunikation ist von zuhause aus nicht möglich, daher stellen Telefon und Email die wichtigsten Medien dar, sich anderen kurz und bündig auszudrücken.

Da nonverbal und virtuell kommuniziert wird, ist es oft schwierig, seine Botschaft zu vermitteln. Frustration etwa ist offensichtlich, wenn man seinem Kollegen gegenübersteht, sie in einer Mail auszudrücken – ohne missverstanden zu werden – gestaltet sich schwieriger.

3) Einfallsreichtum

Daheim am Schreibtisch sitzen bedeutet auch, dass man bei einem Problem auf sich allein gestellt ist. Lösen muss man es ohne die Hilfe oder den Rat von Kollegen.

4) Technik-Affinität

Zuhause gibt es keine IT-Abteilung: Wenn der Computer abstürzt oder man eine Videokonferenz arrangieren soll, ist man auf sich allein gestellt. Für das Home Office sollte man zumindest technische Grundkenntnisse im Umgang mit Skype, Google+ Hangouts oder Dropbox haben.

5) Selbsteinschätzung

Einer der größten Minuspunkte des Home Office ist das Fehlen von externem Feedback. Obwohl man per Mail und Telefon mit Kollegen Kontakt halten kann, sind die Chancen für Feedback – sowohl positiv als auch negativ – gering. Deswegen sollte man sich möglichst selbst bewerten, seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen.

6) Unabhängigkeit

Gehen ihnen die Kollegen manchmal auf die Nerven und lenken sie von der Arbeit ab? Arbeiten sie besser in der Gemeinschaft und im Trubel des Büroalltags? Das sind Schlüsselfragen, die sie sich stellen sollten, wenn sie entscheiden, ob sie lieber von zuhause aus oder im Büro arbeiten.

7) Vertrauen

Um wirklich Erfolg zu haben, müssen sie für das Home Office einen hohen Grad an Selbstvertrauen mitbringen. Viele Entscheidungen werden alleine getroffen – unabhängig von Feedback. Man muss sich jedoch auch der Konsequenzen dieser Entscheidungen bewusst sein und sie akzeptieren.

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