IBAN-Kontonummer ab 1. Februar 2016 Pflicht - das Ende von BIC

IBAN-Kontonummer ab 1. Februar 2016 Pflicht - das Ende von BIC

Ab Februar 2016 ist auch der BIC passé.

Die letzten Übergangsfristen für Kontonummern-Umstellungen enden mit dem 1. Februar 2016. Für Überweisungen von Österreich ins Ausland fällt im Februar 2016 die internationale Bankleitzahl BIC weg. Österreich hat bereits seit 2014 auf IBAN umgestellt.

Berlin/Wien. Sie war gewöhnungsbedürftig: Die IBAN (International Bank Account Number), eine Konto-Nummer mit 20 Stellen, in der Buchstaben und Ziffern kombiniert wurden. Und hat anfangs (und teilweise bis heute noch) so manchem Kontoinhaber Schwierigkeiten bereitet, weil zu lang, sperrig, das Formular mit den engen Kästchen geradezu zum vertippen oder Buchstaben- und Zahlenumsteller einlädt. In Österreich ersetzte die IBAN bereits im August 2014 Bankleitzahl und Kontonummer. Im europäischen Ausland endet nun mit 1. Februar 2016 die Schonfrist.

Ab Februar müssen nun alle Verbraucher in der EU die IBAN bei Überweisungen zwingend benutzen. Während in Österreich die IBAN 20-stellig ist, können es in anderen Ländern der EU sogar bis zu 34 Stellen sein.

Geschichte ist am 1. Februar 2016 die internationale Bankleitzahl - BIC (Bank Identification Code). Der BIC-Code ist dann bei internationalen Zahlungen auch nicht mehr nötig. Der BIC muss bereits seit 2014 bei Binnenzahlungen nicht mehr angegeben werden. Ab dem 1. Februar 2016 entfällt er nun auch bei grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb des SEPA-Region (Single Euro Payments Area), zu der 34 Länder Europas zählen.

Laut Aussendung werden Erste Bank und Sparkassen die technische Umstellung bereits ab dem 20. Jänner 2016 vollziehen.

In einigen Ländern wurde noch "optional" vorgegangen: (Private) Verbraucher in Deutschland etwa können noch bis 1. Februar 2016 optional die alten Kontonummern und Bankleitzahlen verwenden.

SEPA ist der aus 34 Staaten bestehende einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dazu gehören die 28 EU-Staaten, die drei Nicht-EWR-Mitglieder Schweiz, Monaco und San Marino sowie die drei übrigen EWR-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen. Hier gelten seit Februar 2014 einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, also für Überweisungen und Lastschriften. Das SEPA-Verfahren soll den grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinfachen.

Ab 1. Februar 2016 gilt in den 34 Ländern der SEPA-Region nur noch der IBAN - der BIC-Code ist Geschichte.

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