Rücken und Wirbelsäule: Vorbeugen statt operieren bei Schmerzen

Schmerzhafte Wirbelsäulenerkrankungen treten immer häufiger auf. Zurückzuführen sind sie oft auf Bewegungsmangel. Beim Wiener Spine-Symposium machen sich Mediziner für prophylaktische Therapien stark.

Rücken und Wirbelsäule: Vorbeugen statt operieren bei Schmerzen

Abnutzungserscheinungen, der Wirbelsäule - Instabilität und Stenose - sind typische Veränderungen der alternden Wirbelsäule. Die Zahl der Betroffenen nimmt in allen Ordinationen laufend zu. Angesichts der älter werdenden Patienten und des Bewegungsmangels der alternden Gesellschaft steigt die Anzahl der Operationen und Therapien in diesem Bereich ständig an.

Das große Ziel der Mediziner ist, die konservativen Therapien auszubauen den degenerativen Erkrankungen und oft langfristigen Schmerzen eine sorgfältige Prophylaxe entgegen zu setzen. „Ziel der Behandlung ist es, die Lebensqualität zu erhalten und den auch im Alter hohen Anforderungen an die Wirbelsäule gerecht zu werden,“ sagt Michael Ogon, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie.

Bei Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen sollte bereits frühzeitig mit einer konservativer Therapie begonnen und die Patienten anschließend gezielt gefördert werden. Dadurch kann der Anteil derjenigen, bei denen eine Operation notwendig ist, reduziert werden. Was allerdings Operationen nicht ausschließen soll. Josef Grohs von der Universitätsklinik für Orthopädie des AKH Wien erklärt: "Bei richtiger Indikationsstellung ist die Operation eine erfolgreiche Möglichkeit, Schmerzen nachhaltig zu vermindern und die Lebensqualität massiv zu erhöhen."

Dazu müssten die vielfältigen Operationsmethoden sorgfältig abgewogen werden und es muss im Einzelfall entschieden werden, welche den Bedürfnissen des Patienten am besten gerecht wird. Es gilt also nicht „die beste Therapie“ zu realisieren, sondern jene Therapiemethode einzusetzen, die zum einzelnen Patienten mit einem bestimmten Beschwerdebild am besten passt.

Die Abnützungsbeschwerden im Alter sorgfältige Diagnostik, die Identifizierung der wesentlichen Veränderungen an der Wirbelsäule und die Planung der entlastenden und stabilisierenden Maßnahmen stehen auch im Mittelpunkt des diesjährigen „Spine“-Symposium, das Wirbelsäulenspezialisten und Gesundheitsexperten, das am Samstag in Wien stattfindet.

Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei ihrer Erklärung.

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