Neues Gedächtnistraining: Pensionisten nach Videospiel besser als 20 jährige

Ein neues 3D-Videospiel, bei dem man auf kurvigen Straßen, schnell reagieren muss, steigert, laut einer neuen Studie, die Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit als auch die Multitasking-Fähigkeit von Senioren erheblich. Nach drei Wochen waren die 60 bis 85-jährigen sogar schneller als 20-Jährige.

Neues Gedächtnistraining: Pensionisten nach Videospiel besser als 20 jährige

Die meisten geistigen Fähigkeiten lassen im Alter nach. Schon oft hatten Forscher deshalb Videospiele zur Steigerung der Geisteskraft von Senioren geprüft. Bisher wurden aber nur schwache bis mittlere Effekte auf die Geisteskraft belegt, schreiben die Wissenschaftler von der University of California in San Francisco in der Zeitschrift "Nature". In einer neuen Studie der Universität konnten nun Teilnehmer im Alter von 60 bis 85 Jahren ihr Arbeitsgedächtnis und ihre Aufmerksamkeit innerhalb weniger Wochen deutlich verbessern. Auch beim Multitasking werden Älteren immer wieder Defizite bescheinigt. Nun beobachten die Forscher, dass ausgerechnet in diesem Bereich Menschen um die 70 ihr Gehirn im Grunde wieder um 50 Jahre verjüngen können. Grund dafür ist ein neues Videospiel.

Fahrzeug wird über kurvige Strecke mit Hinweisschildern gesteuert

Das 3D-Spiel NeuroRacer ist einfach gestrickt und damit leicht verständlich. Beim Test des neuen Spiels sollten gesunde Senioren an einem Monitor ein Fahrzeug über eine kurvige Strecke steuern, neben der immer wieder verschiedene Verkehrshinweise aufleuchten. Nur auf ein bestimmtes Signal hin, sollen die Spieler durch schnelles Drücken einer Taste reagieren.

Drei Stunden pro Woche genügen

Überraschend ist laut den Forschern auch der geringe Aufwand von nur drei Stunden Training pro Woche. Anders als bei den allermeisten Studien zu Lernprogrammen und -trainern konnten die Wissenschaftler beim NeuroRacer zudem einen Trainingseffekt im Gehirn nachweisen, der auch die allgemeine Leistungsfähigkeit steigert. Nach insgesamt zwölf Stunden Spielzeit in drei Wochen zeigten die Senioren schnellere Reaktionen als 20-Jährige, die das Spiel zum ersten Mal spielten.

"Unsere Ergebnisse sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie flexibel und formbar das ältere Gehirn noch ist", so ein Forscher der Uni. Die Forscher wollen den Ansatz so weiterentwickeln, dass auch Menschen mit Depression, Demenz oder dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) davon profitieren. Eine von Uni mitgegründete Firma hat nun ein Patent auf den Ansatz beantragt.

Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei ihrer Erklärung.

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