Neuer Vogelgrippe-Virus fordert erste Todesopfer in China

Neuer Vogelgrippe-Virus fordert erste Todesopfer in China

Erste Infizierte und erste Todesopfer. Hong Kong hat die Grenzkontrollen verschärft, Ärzte an die Grenzübergänge zu China geschickt und warnt vor direktem Kontakt mit Geflügel oder Geflügelprodukten.

Ein neuer Stamm des Vogelgrippe-Virus H7N9, der in China bereits 45 Todesopfer gefordert hat, versetzt die Millionenstadt Hong Kong in Aufregung.

Eine Reisende aus der Region Shenzhen soll den neuen Virus nach Hong Kong gebracht haben. 17 Personen, die mit ihr in Kontakt waren, wurden vorsorglich in Quarantäne gesteckt. An den Grenzen werden seither verstärkt Gesundheitschecks und Fiebermessungen durchgeführt. Hong Kong hat den Pandemie-Bereitschaftsplan aktiviert und Ärzte an die Grenzübergänge zu China geschickt.

Der neue Influenza-Stamm wurde als gefährlich klassifiziert und kann für Menschen auch tödlich sein. Allerdings ist er nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Die ersten Krankheitsfälle haben jedoch die Befürchtung geweckt, dass der Stamm zu einer Pandemie führen könnte, wenn er in eine ansteckendere Form mutiert.

Kritischer Gesundheitszustand

Bei der in Hong Kong unter Quarantäne gestellten infizierten Person handelt es sich um eine 36 Jahre alte Indonesierin, deren Zustand als kritisch bezeichnet wird. Sie hatte in Shenzhen ein Huhn gekauft und geschlachtet. Eine 33 Jahre alte Frau, die mit ihr reiste, hat sich nach entsprechenden Tests nicht mit dem H7N9 Virus infiziert. 200 weitere Personen, die mit der Patientin in Kontakt waren, wurden unter medizinische Beobachtung gestellt und erhielten vorsorglich das Grippemittel Tamiflu.

Die Gesundheitsbehörde rät in der Zwischenzeit, Märkte mit lebendem Gefügel zu meiden und nach dem Kontakt mit Geflügel- und Geflügelprodukten, gründlich die Hände zu waschen. Reisende, die aus der Region Shenzhen mit erhöhter Temperatur oder Atemwegsbeschwerden zurückkehren werden dringend Untersuchungen empfohlen.

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