High-Tech-Geräte für die Gesundheit

High-Tech-Geräte für die Gesundheit

Keine Spur mehr vom verstaubten Charme des Heilmittelbedarfs, sondern innovative Wohlfühlmedizin für daheim.

• Elektronisches Pflaster

Elektronische Sensoren, die sich wie entfernbare Tattoos direkt auf der Körperhaut aufbringen lassen, messen Atem, Blutdruck, Körpertemperatur, Blutzucker und auch die UV-Strahlung auf der Haut. Bis zu zwei Wochen soll die flexible Elektronik, die mit einem Sprühpflaster fixiert wird, auf der Haut haften bleiben. Ihr Träger kann wie gewohnt duschen und sogar schwimmen gehen. Der Preis für das intelligente Pflaster ist noch nicht bekannt; das US-Start-Up MC10 will erst 2014 damit in die Massenproduktion gehen.

• Smart Body Analyzer

Die All-in-one-Multifunktionswaage von Withings misst Gewicht, Körperfett, Herzfrequenz und Raumluftqualität. Die Waage identifiziert automatisch bis zu acht verschiedene Personen, kann also von der ganzen Familie genutzt werden. Die Daten können mit über 60 verschiedenen Gesundheits- und Fitness-Apps geteilt werden. Ein Kohlendioxid-Sensor meldet, wann es Zeit ist, den Raum zu lüften. Kostenpunkt: 149 Euro.

• StressChecker

Der Nutzer bekommt mit dem StressChecker die Möglichkeit, in jedem gewünschten Moment - privat oder in der Arbeit - sein aktuelles Spannungsniveau festzustellen sowie seine augenblickliche Fähigkeit, mit Belastung umzugehen. Der StressChecker besteht aus einem PC-Programm auf DVD für Windows, einem Herzmonitor (Ohrclip mit Infrarotsensoren), einem Signalkästchen und einem USB-Anschlusskabel. Das Biofeedbackprodukt zur Burn-out-Prävention kostet 58,78 Euro.

• Fitbit

Der kabelloser Aktivitätstracker zeichnet alle Schritte auf, misst die zurückgelegte Strecke und die verbrannten Kalorien. Über ein schmales Armband wird auch die Aktivität im Schlaf und somit die Schlafqualität gemessen. LED-Lämpchen zeigen, wie nah man seinem Fitnessziel schon gekommen ist. Preis: 99,90 Euro.

• Scanadu Scout

Wie der "Tricorder” aus Star Trek misst ein Körpersensor an der Schläfe Blutdruck, Temperatur, Atemgeschwindigkeit sowie Stresslevel und schickt die Werte via Bluetooth ans Smartphone. Das kleine mobile Diagnosegerät scannt Vitalwerte innerhalb weniger Sekunden. Für den Handel ist es noch nicht zugelassen, doch um rund 200 US-Dollar kann man bereits Prototypen erstehen (scanadu.com).

• Philips Bluetouch

Mit Blaulicht gegen Rückenschmerzen! In der Geräteoberfläche des BlueTouch (Bild) sind 40 blaue LEDs (Licht emittierende Dioden) integriert. Diese strahlen spezielles therapeutisches Blaulicht direkt auf die Haut. Durch das blaue Licht werden ausschließlich körpereigene, natürliche Prozesse zur Schmerzlinderung angeregt. Kosten: 279,99 Euro.

Ob Cremes um ein paar Euro oder knapp 80 Euro. Viele der gesteten Antifaltencremes erwiesen sich als wirkungslos.

Leben

Stiftung Warentest: Antifalten-Cremes wirkungslos

Leben

ELGA startet: Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitsakte

Gesundheit

Sehen um zu hören: Gebärdensprachen-App am Start