Halloween: Angst vor Marihuana-Zuckerl
Kurz vor Halloween warnt die Polizei im US-Bundesstaat Colorado, wo zu Jahresbeginn Marihuana legalisiert wurde, Eltern, dass Kinder zu Halloween mit Hasch-Zuckerl "beschenkt" werden könnten.

"Süßes, sonst gibt's saures!", heißt es alljährlich zu Halloween. Am Abend vor Allerheiligen ziehen Kinder kostümiert von Haus zu Haus und bitten mit dem Spruch um Süßigkeiten. In den US-Bundesstaaten Colorado und Washington geht zwei Wochen vor dem jährlichen Trubel jedoch die Angst um.
Nach der Legalisierung von Marihuana zu Jahresbeginn sind In den letzten Monaten auch mit Marihuana versetzte Süßigkeiten in den Handel gekommen, die von herkömmlichen äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Die Polizei warnt nun die Eltern, dass "nicht alle Süßigkeiten das sind, was sie zu sein scheinen", und zeigt als Beispiel Fotos von "Hasch-Bären" - mit Marihuana versetzten Gummibären, die von normalen Naschereien nicht zu unterscheiden sind. Außer man konsumiert sie.
Die Polizei warnt Eltern eindringlich vor der Problematik. Schololade, Kekse oder andere Süßigkeiten sollten von Kindern - vor allem im nicht originalverpackten Zustand - nicht angenommen werden.