Gefälschte Potenzmittel aus dem Internet stark überdosiert

Das haben Analysen des Schweizer Heilmittelinstituts Swissmedic ergeben. Die Experten warnten vor dem Kauf solcher und anderer Arzneimittel im Internet. Swissmedic hat rund 100 Potenzmittel analysiert, die vom Zoll beschlagnahmt worden waren.

Gefälschte Potenzmittel aus dem Internet stark überdosiert

Rund drei Viertel der Produkte enthielten den falschen Wirkstoff oder den deklarierten Wirkstoff in einer zu tiefen oder zu hohen Dosierung. Bei mehreren Produkten war eine starke Überdosierung deklariert und auch enthalten.

Dies sei medizinisch höchst bedenklich, schreibt Swissmedic in einer Mitteilung vom Freitag. Eine Überdosierung führe nämlich nicht zu einer Verbesserung der erektilen Funktion, sondern nur zu mehr Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Ein weiterer bedenklicher Befund war laut Swissmedic der nicht deklarierte Zusatz von Diclofenac, einem Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung. Nehme ein Patient bereits ein solches Präparat ein, könne es zu einer erheblichen Gefährdung der Gesundheit kommen, etwa zu Magen-Darm-Blutungen. Diclofenac fanden die Experten unter anderem in Produkten mit dem Namen "Nizagara".

Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei ihrer Erklärung.

Corona: Regierung verschärft die Maßnahmen ab 23. Oktober

Ab Freitag, 23. Oktober gelten in Österreich wieder strengere Maßnahmen …

Ob Cremes um ein paar Euro oder knapp 80 Euro. Viele der gesteten Antifaltencremes erwiesen sich als wirkungslos.

Stiftung Warentest: Antifalten-Cremes wirkungslos

Das Ergebnis des Antifaltentests von Stiftung Warentest ist desaströs. …

ELGA startet: Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitsakte

Am heutigen Mittwoch ist es soweit, die Elektronische Gesundheitsakte - …

Sehen um zu hören: Gebärdensprachen-App am Start

Für die rund 8.000 österreichischen Gehörlosen - weitere bis zu 15.000 …