Gefährliche Antibabypillen: Bayer zahlt Frauen 1,8 Milliarden Dollar

Die Frauen hatten den Konzern wegen der hohen Gesundheitsrisiken, die die Antibaby-Pillen Yaz und Yasmin verursachen können, geklagt. Durch die Pillen ist das Thrombose-Risiko laut Studien deutlich höher als bei früheren Antibabypillen-Generationen. Yaz und Yasmin zählen zu den meistverkauften weltweit.

Gefährliche Antibabypillen: Bayer zahlt Frauen 1,8 Milliarden Dollar

Die juristische Auseinandersetzung um die Thrombose-Risiken der Pillen währt schon Jahre. Die Antibaby-Pillen zählen zu den umsatzstärksten Arzneien der Bayer-Pharmasparte. Weltweit kam Bayer 2013 mit Yaz, Yasmin und Yasminelle auf Verkaufserlöse von 853 Millionen Euro um.

1,07 Milliarden Euro setzte der Leverkusener Konzern 2011 weltweit mit den Verhütungspillen Yasmin, YAZ und 'Yasminelle' um.
Auch in Europa haben erste Frauen den Konzern bereits geklagt.

Neue Generation der Antibabypille mit deutlich höheren Risiken

Dass bestimmte Antibabypillen gefährliche Nebenwirkungen, wie lebensbedrohlichen Thrombosen und Blutgefäßverschlüsse in Beinen oder Lunge, mit sich bringen können, ist schon länger bekannt. Doch Studien belegen, dass sich das Thromboserisiko mit den neuen Antibabypillen der dritten (mit den Wirkstoffen Gestoden und Desogestrel) und vierten Generation (mit dem Wirkstoff Drospirenon) gegenüber den früher entwickelten künstlichen Hormonen der zweiten Generation (Östrogen plus Levonorgestrel) signifikant erhöht hat. Dies geht auch aus einer Veröffentlichung unabhängiger Wissenschaftler aus dem Jahr 2009 hervor.

Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei ihrer Erklärung.

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