Faules, unsportliches Österreich

Faules, unsportliches Österreich

Österreich treibt immer weniger Sport. Am beliebtesten ist Radfahren, gefolgt von Joggen und Schwimmen. Das hat eine Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS ergeben, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind.

IMAS hat in den Jahren 2008 bis 2012 von September bis Juni 8.000 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren ausgewählte Personen persönlich befragt. Zu Beginn der Studie hatten noch 20 Prozent erklärt, täglich oder fast jeden Tag sportlich aktiv zu sein, im Vorjahr waren es nur mehr 16 Prozent. Die Zahl jener, die einmal wöchentlich etwas für ihre Fitness tun, ist hingegen leicht - von 22 auf 23 Prozent - gestiegen. Ein- bis zweimal pro Monat aktiv sind zehn Prozent, 2008 waren es neun Prozent. Der Anteil der Österreicher, die nie Sport treiben, hat sich ebenfalls erhöht - von 32 auf 34 Prozent.

Nach wie vor die Sportart Nummer eins ist Radfahren. Der Anteil jener, die auf den Drahtesel schwören, ist aber seit Studienstart von 33 auf 27 Prozent zurückgegangen. Auf den Plätzen folgen mit ebenfalls gesunkenen Werten Joggen (von 25 auf 23 Prozent), Schwimmen (von 28 auf 21 Prozent), Skifahren (von 17 auf 14 Prozent) und Bergwandern (von 14 auf zwölf Prozent). Eine leichte Zunahme verzeichnen Nordic Walking (von elf auf zwölf Prozent) sowie der Besuch eines Fitnesscenters (von neun auf zehn Prozent). Die Fraktion der Fußballspieler hat sich von acht auf sieben Prozent verringert.

Die gestiegene Abstinenz spiegelt sich auch im Kaufverhalten wider: Hatten 2008 noch 20 Österreicher in der Woche vor ihrer Befragung Sport- bzw. Freizeitbekleidung gekauft, waren es im Vorjahr nur noch 15 Prozent. Die Zahl jener, die ein Sportgerät pro Quartal kaufen, ist von neun auf sechs Prozent gesunken.

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