Depression ist die häufigste seelische Störung

Gestern, am Welttag der seelischen Gesundheit, ging es um das oft unerkannte, stigmatisierte und verdrängte Volksleiden. Psychiatrische Erkrankungen betreffen weltweit mindestens rund 400 Millionen Menschen, nach manchen Schätzungen sogar bis zu 1,5 Milliarden Personen. Der Welttag steht in diesem Jahr unter dem Motto der psychischen Gesundheit von älteren Menschen.

Depression ist die häufigste seelische Störung

Jeder dritte Mensch leidet im Laufe seines Lebens an einer solchen Krankheit – am häufigsten sind es Depressionen.
Etwa jeder fünfte Mensch über 75 leidet an depressiven Erkrankungen unterschiedlichen Schweregrades. Etwa jeder vierte über 80-Jährige hat eine demenzielle Erkrankung und viele ältere Menschen, insbesondere über 80-Jährige mit mehreren körperlichen Erkrankungen, zeigen delirante Zustandsbilder.

Viel zu selten in Behandlung

Gerade ältere Menschen begeben sich viel zu selten in psychotherapeutische Behandlung, sei es wegen Depressionen oder einer Angststörung. „Hochbetagte über 75 Jahre bleiben häufig unbehandelt“, so der Hamburger Psychiater Reinhard Lindner. „Viele können sich gar nicht vorstellen, dass Psychotherapie auch im hohen Alter hilft – aber es ist so.“

Oft kommen Traumata aus der Kindheit wieder hoch

Zu psychischen Beeinträchtigungen könne etwa führen, nicht mehr mobil oder auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Häufig kämen auch Traumata aus der Kindheit oder Jugend im Zweiten Weltkrieg wieder hoch. „Die um die 80-Jährigen haben eine Kindheit im Faschismus hinter sich, eine Kriegskindheit, zum Teil auch die Erfahrung von Vergewaltigungen. Die aktuellen Probleme haben immer auch mit der Lebensgeschichte zu tun.“

Viele Hochbetagte hätten traditionelle Vorstellungen vom Alter als „etwas Erstarrendem“, erklärte der Psychiater: „Da ist erstmal nicht die Idee da, in eine Psychotherapie-Praxis zu kommen.“ Manche hätten Angst, beim Besuch eines Therapeuten für verrückt erklärt zu werden.

Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei ihrer Erklärung.

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