Aids-Konferenz in Afrika: HIV-Ausbreitung stoppen ist höchstes Ziel

Aids-Konferenz in Afrika: HIV-Ausbreitung stoppen ist höchstes Ziel

Bei der größten AIDS-Konferenz Afrikas in Kapstadt beraten 12.000 Experten, wie die Ausbreitung der Krankheit gebremst werden kann.

Kapstadt - Die Eindämmung von Neuansteckungen mit dem HIV-Virus ist nach Angaben der Veranstalter das wichtigste Anliegen der afrikanischen Aids-Konferenz ICASA. Vernetzung und Informationsaustausch zwischen den 12.000 erwarteten Aids-Experten stehe im Mittelpunkt, sagte die ICASA-Direktorin Emily Blitz zu Beginn der 17. ICASA am Samstag in Kapstadt.

Bei den Vorträgen und Seminaren geht es bis Mittwoch auch um neue Behandlungsmethoden im Kampf gegen die tödliche Viruserkrankung. Rund 600 Organisationen und Verbände sind auf der ICASA vertreten, die alle zwei Jahre stattfindet.

Neben den Präventionsmaßnahmen sei es im Kampf gegen Aids wichtig, mehr Infizierte mit HIV-Medikamenten zu versorgen, sagte Blitz. Südafrika als Veranstaltungsort sei aus Respekt vor den Anstrengungen des Landes auf gesundheitspolitischem Gebiet gewählt worden. Inzwischen sei Südafrika, wo früher Regierungen die Krankheit lange Zeit fast leugneten, "ein Vorbild für andere afrikanische Länder", so Blitz. Dank ausgedehnter Vorsorge und intensiver Behandlung von Infizierten konnte in Südafrika die Zahl der Aidstoten in den vergangenen Jahren um 41 Prozent reduziert werden. 70 Prozent aller HIV-Neuansteckungen weltweit wurden 2012 einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge in Afrika südlich der Sahara registriert.

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