5 Tipps, wie Ihre Photovoltaik-Anlage zum Erfolg wird

5 Tipps, wie Ihre Photovoltaik-Anlage zum Erfolg wird

Photovoltaikanlagen sollten auf die individuellen Bedürfnisse der Hausbewohner zugeschnitten sein - und dementsprechend geplant werden.

Strom aus eigener Erzeugung von Dach wird immer beliebter. Große Anlagen sind jedoch nicht immer vorteilhaft und "Schnäppchen" bei den PV-Modulen erweisen sich häufig als teuer. Bevor Sie eine Anlage installieren lassen, sollten Sie deshalb noch ein paar Dinge beachten.

1) Die richtige Größe und Ausrichtung

Größer heißt nicht immer besser: Die PV-Anlage sollte mit dem Stromverbrauch der Nutzer bzw. mit den Anwesenheitszeiten der Hausbewohner abgestimmt sein. Denn durchschnittlich werden etwa nur 30 Prozent des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst verbraucht. Je größer die Anlage, desto geringer dieser Anteil. Der Nutzen aus der PV-Anlage ist umso größer, je mehr Solarstrom sie also selbst verbrauchen. Prüfen Sie daher vorab, wie hoch ihr Stromverbrauch ist, wann sie meistens zu Hause sind und welche elektrischen Geräte sie vor allem tagsüber benutzen. Durch eine Wärmepumpe oder eine Ladestation für ein Elektroauto können Sie den Anteil des Eigenverbrauchs etwa erhöhen. Vom Klima- und Energiefonds werden noch bis zum 14. Dezember 2015 Anlagen mit bis zu 5 kWp gefördert.

Am effizientesten arbeiten die Solarmodule, wenn ein möglichst hoher Direktstrahlungsanteil von den Solarzellen absorbiert werden kann. Je senkrechter die Strahlen auftreffen, umso ergiebiger ist die Energieausbeute. Die Module sollten gegen Süden ausgerichtet und etwa 30 Grad zur Waagrechten geneigt sein. Es kann auch eine Teilung der Anlage in Ost und West sinnvoll sein, denn in den meisten Fällen benötigen wir Strom vor allem in der Früh und am Nachmittag bzw. Abends.

2) Qualitativ hochwertige Komponenten

PV-Module sind ganzjährig auf dem Dach. Sie sind daher auch zum Teil extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt und sie werden mechanisch stark beansprucht. Die hohen Anschaffungskosten der Module amortisieren sich erst, wenn sie über mehrere Jahre den Bedingungen standhalten. Daher sollte man beim Kauf auf "Schnäppchen" lieber verzichten und zu qualitativ hochwertigen Modulen und Wechselrichtern greifen. Wechselrichter sind ein essentielles Bauteil einer Photovoltaikanlage, denn sie wandeln den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom in den für Haushaltsgeräte benötigten Wechselstrom um. Außerdem sollten die Module IEC (International Electrotechnical Commission)-zertifiziert sein und über Schutzklasse II verfügen. Module mit einer Zertifizierung wurden vom TÜV auf Alterung, Beständigkeit und Sicherheit geprüft.

3) Strom intelligent verbrauchen

Photovoltaikanlagen spielen ihre Stärken in der Energieerzeugung vor allem im Sommerhalbjahr und ab Mittag in den Nachmittag hinein aus. Das heißt, die PV-Anlage liefert etwa zur Mittagszeit die höchste Menge an Energie, der durchschnittliche Haushalt verbraucht am Morgen, mittags sowie am Abend den meisten Strom. Mithilfe einer Zeitschaltuhr bzw. durch das gezielte Ein- und Ausschalten von geeigneten Verbrauchern, wie Warmwasser-Boiler oder Wärmepumpen, lässt sich der Eigenverbrauch gezielt erhöhen.

4) Mitwachsendes System

Denken Sie schon bei der Errichtung Ihrer PV-Anlage an die Zukunft und mögliche Erweiterungen Ihres Systems, vor allem in Richtung Energiespeicherung. Batteriesysteme stehen derzeit noch am Anfang der Entwicklung, werden aber voraussichtlich mit weiter zunehmender E-Mobilität noch effizienter und kostengünstiger. Aber auch die Nutzung des PV-Stroms zur Warmwasser-Bereitung ist eine intelligente Speicheranwendung. Diese ist heute schon möglich und sinnvoll und noch dazu je nach Verfügbarkeit der Sonnen zeitlich verschiebbar.

5) Energie sinnvoll nutzen

Nicht nur die Herkunft des Stroms ist wichtig, sondern auch, wofür er verwendet wird. Nutzen Sie vorhandene Energiesparpotenziale, z.B. durch energieeffiziente Haushaltsgeräte. Ein EVN Energieausweis kann Ihnen darüber hinaus weitere Ansatzpunkte liefern, wo Sie Energie verlieren und mit geeigneten Maßnahmen Ihren Energieverbrauch reduzieren können.


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Sie haben noch Fragen? Die EVN Experten sind gerne für Sie da unter der Telefonnummer 0800 800 333 oder per Mail an energieberatung@evn.at.

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