Wer hat versagt: Armin Wolf oder Frank Stronach?

Wer hat versagt: Armin Wolf oder Frank Stronach?

Wieder ein skurriles Interview im ORF: Armin Wolf versuchte in der ZiB 2 gestern verzweifelt, mit Frank Stronach zu kommunizieren. Armin Wolf sagte 58 mal "Herr Stronach".

"Herr Stronach"

"Herr Stronach"

"Herr Stronach"

Das ist in Kürze die Zusammenfassung des gestrigen "Interviews", das Armin Wolf in der ZiB 2 mit Neo-Politiker Frank Stronach führte. Gegen jeden Versuch von Wolf, eigene Fragen vorzubringen oder zumindest ansatzweise in einen Dialog zu treten, zeigte sich Stronach resistent. Zunächst wurde schon mehrere Minuten lang über die Frage gestritten, was denn im Vorfeld des Interviews ausgemacht worden war und ob Stronach nun etwas vorlesen dürfte oder nicht.

Heute häufen sich im Internet wieder die hämischen Bemerkungen über Frank Stronach – nicht ganz zu Unrecht, denn offenbar zeigt sich der ehemaligen Konzernchef nicht einsichtig, was den Umgang mit Journalisten betrifft. Er ist es gewohnt, seine Sicht der Dinge darzustellen, ohne Unterbrechungen, ohne Wenn und Aber. Es könnte spannend sein, bei einer Klubsitzung des Team Stronach dabei zu sein – jeder Parteitag in Nordkorea dürfte vergleichsweise demokratisch ablaufen.

Die Fans von Armin Wolf, der ja beispielsweise auf Twitter eine große Fangemeinde sein Eigen nennt, sind ganz aus dem Häuschen ob des lustigen Hin und Her am gestrigen Abend. Hier ein Video des ZiB 2-"Interviews":

Wer aber nicht gerade ein Fan von Armin Wolf, Frank Stronach oder kabarettreifen Fernsehsendungen ist, darf sich schon einige Fragen stellen: Weshalb dann überhaupt solch ein Interview führen? War nicht schon vorher klar, dass Stronach so auftreten würde?

Und es stellt sich auch die Frage, ob nicht Armin Wolf mit seiner verbitterten, verzweifelten Art als Interviewer versagt hat. Eine Spur Humor, eine Spur Lässigkeit würden Herrn Stronach doch viel mehr bloßstellen als hundertmaliges Nachfragen, Insistieren, Unterbrechen.

Und wenn es gar nicht geht, könnte man so ein Interview nicht nach einigen Minuten abbrechen? Würden Printmedien jedes sinnlose Interview in voller Länge abdrucken, hätten sie längst keine Leser mehr (und würden wegen Vergeudung von Papier angeklagt).

Herr Wolf hat übrigens gezählte 58 mal "Herr Stronach" gesagt. Und das Interview hat mehr als 13 Minuten gedauert.

Das Politikjournal neuwal.com hat das gesamte Interview transkribiert - dieses Dokument des Schreckens finden Sie hier als pdf zum Herunterladen . Danke an neuwal.com !

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