Trzesniewski: Das Brötchen-Imperium

Trzesniewski: Das Brötchen-Imperium

Die Wiener Snack-Institution Trześniewski eröffnete ihr neuntes Geschäft.

Auf Teebeutel stehen gerne taoistische Weisheiten. "Das Einzige, was Bestand hat, ist der Wandel“, zum Beispiel. Mit Weisheiten ist es aber so eine Sache. Vor allem, wenn man anrückt, um Gegenbeispiele zu finden.

Der Trześniewski in Wien wäre so ein Kontrapunkt. Seit 110 Jahren werden unter diesem Namen in Wien Aufstriche und Brötchen produziert. Vorwiegend aus Ei. Denn im Traditionshaus ist der Eiaufstrich die Mutter (fast) aller Brötchen. Ei mit Ei, Salami mit Ei, Gurke mit Ei, Thunfisch mit Ei, Krabbe mit Ei, pikantes Ei. Beliebteste Sorten gibt es auch: Speck mit Ei führt, vor Matjes mit Zwiebel, Geflügelleber und Pfefferoni.

Weltberühmt in Wien

Die Rezepturen haben sich über die Jahrzehnte übrigens nicht verändert. 18 der 21 Aufstriche im Sortiment gab es schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts - und so etwas liebt man.

"Unsere Brötchen gehören zu Wien. Sie sind für Wien ein sicherer kulinarischer Hafen“, erzählt Andrew Demmer. Der 66-jährige Unternehmer hat mit dem Demmer Teehaus in Mittel- und Osteuropa ein kleines Franchise-Imperium aufgebaut und vor gut 40 Jahren den Brötchenbetrieb von Maria Trześniewski übernommen. "Sie war eine Frau mit viel Humor“, erinnert sich Demmer. "Als der Verkaufsvertrag fertig war, verlangte sie beim Notar von mir, den Namen Trześniewski zwanzigmal richtig auszusprechen. Um sicher zu sein, dass sie das Richtige tut.“

Falsch war es nicht. 90 Prozent der Wiener können den Namen den Brötchen zuordnen, und demnächst eröffnet im Auhof-Center an der Stadtgrenze die neunte Filiale. Weiter weg von Wien will man aber nicht mehr. Versuche, Trześniewski in Linz oder Graz zu verankern, scheiterten einst.

Die wertkonservativen Brötchen sind ein Wiener Phänomen. Einheimische genießen den Snack, oft begleitet von einem Pfiff Bier (1/8 l). Touristen, angelockt von Reiseführern, finden sich zuhauf in der Trześniewski-Stammfiliale schräg gegenüber vom Café Hawelka ein. Und Menschen, die für Feierlichkeiten Häppchen für die Gäste brauchen, bestellen fleißig Brötchen. "Das Laufgeschäft macht rund 40 Prozent unseres Umsatzes aus, der überwiegende Teil der Brötchen wird in Kartons verpackt und mitgenommen“, erzählt Andrew Demmer über das Hauptgeschäft, das auch läuft wie geschmiert.

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