Titanic-Spot von Red Bull: Empörung schwappt auf Deutschland über

für Aufregung in Großbritannien gesorgt: Die dortige Medienbehörde musste sich mit Beschwerden beschäftigen.

Titanic-Spot von Red Bull: Empörung schwappt auf Deutschland über

Der Grund der Erregung: In dem TV-Spot geht es um den Untergang der RMS Titanic - auf mehr oder weniger humoristische Weise soll dargestellt werden, dass mit Hilfe des Energy-Drinks die damaligen Opfer überlebt hätten. Der kurze Spot löste allerdings eine Welle der Empörung aus, Angehörige der Opfer empfinden die Red-Bull-Kampagne offenbar als geschmacklos.

Nun wird die TV-Werbung auch in Deutschland zum Thema. Bei Titanic-Museum-Germany , einem diesem Thema gewidmeten Museum und Klub sind nach Angaben des Betreibers mehr als 150 Beschwerde-Mails eingegangen. Titanic-Experte Andreas Pfeffer, einer der Initiatoren, hat sich daraufhin an die Red-Bull-Pressestelle in Deutschland gewandt. Er hat laut eigener Aussage ein offizielles Statement von Red Bull erhalten: „Die Nachwirkungen der Tragödie der Titanic sind bis heute spürbar und haben sogar als Redewendung Eingang in die englische Sprache genommen. Wenn Menschen sagen, „something is like re-arranging the deckchairs on the Titanic", so spielen sie nicht das Ausmaß der Katastrophe und die vielen Toten von 1912 herunter. Sie wollen damit zum Ausdruck bringen, dass eine bestimmte Aktivität einfach angesichts des Problems sinnlos ist. Unser selbst-ironischer Spot spielt mit der Opulenz („auf meinem Schiff nur Champagner"), für welche die Titanic ebenfalls berühmt wurde. Es geht in keiner Weise um die Passagiere, die tragisch verunglückten.“

Pfeffer sieht im Gespräch mit FORMAT dieses Statement als "eher notdürftig verfasst". Er glaubt nicht, dass es damit getan sei. Aus seiner Sicht sei es "traurig, dass man mit einem solchen Unglücksfall Werbung" betreibe. Dem Unternehmen sei offenbar nicht bewusst, dass man damit die Gefühle von Menschen verletze.

Der Titanic-Experte, der u.a. beim Titanic Heritage Trust Ehrenmitglied ist und den Modellbauhersteller Revell berät, hat sich auch an den Deutschen Werberat gewandt, um die Sache zu klären. Die Reaktion war für ihn wenig zufriedenstellend, man werde sich die Sache ansehen und weiter beobachten, hieß es dort. Pfeffer bemerkt, dass weiter Beschwerdemails eintreffen und glaubt, dass Red Bull noch einige Zeit mit negativen Reaktionen auf seinen Spot konfrontiert sein werde.

Sein Fazit über die Werbung: "Allein aus historischer Sicht gesehen: Daumen nach unten!"

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