Novomatic-Gründer Graf setzt auf Erfrischungsgetränke – und Johnny Depp

Novomatic-Gründer Graf setzt auf Erfrischungsgetränke – und Johnny Depp

Mit 67 Jahren hat Novomatic-Gründer Johann Graf vom Geschäftemachen noch lange nicht genug. Der rüstige Wiener soll nun auch schon bald ins Getränkebusiness einsteigen.

Schon seit Jahren bastelt Graf, der es vom einfachen Fleischermeister zum einflussreichen Selfmade-Milliardär geschafft hat, an einer eigenen Getränkeserie. Konkret will Graf für seine Glücksspielbetriebe Erfrischungsgetränke in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen auf den Markt bringen (etwa Zitrone, Orange). Lukrativ wäre das allemal: Graf betreibt weltweit mehr als 1.200 Spielstätten und 15 Spielbanken, über drei Milliarden Euro Umsatz scheffelt er mittlerweile jährlich.

Depp und die Dosen

Auf den Limo-Dosen aus Aluminium sollen Glücksspielsymbole zu sehen sein, die man vom Automatenspiel kennt (zum Beispiel die Zitrone, die Zahl 7 etc.) - oder Frauenschwarm Johnny Depp. Im beliebten Hollywood-Star sieht Graf das perfekte Testimonial für seine fruchtigen Erfrischungsdrinks. Eine entsprechende Musterdose, die den Schauspieler in seiner Rolle als Pirat zeigt (aus dem Film "Fluch der Karibik“) ließ Graf bereits anfertigen. Auch über eine mögliche zweistellige Millionengage für Depp wurde firmenintern schon diskutiert. Depp wäre damit nicht der erste Superstar, den Graf anheuert. Keine Geringere als Pop-Diva Jennifer Lopez hat für den Unternehmer schon mal bei einer Casino-Eröffnung in Chile live gesungen.

Doch derzeit ist fraglich, ob aus Depp und den Dosen so schnell etwas wird. Einige von Grafs Top-Leuten, darunter Familienmitglieder, haben kalte Füße bekommen und die Sache vorerst zum Scheitern gebracht: Zu riskant sei es, Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zu verärgern, der mit seinem Energy Drink ein wichtiger Lieferant der Novomatic-Gruppe ist und den Glücksspielriesen seit Jahren zu guten Konditionen beliefert.

Graf, laut "Forbes“ mit 5,4 Milliarden Euro Privatvermögen der nach Mateschitz reichste Österreicher, will aber nicht aufgeben und sucht nach Alternativen, die dem Red-Bull-Boss doch schmecken könnten.

Zweiter Anlauf

Schon vor mehr als fünf Jahren wollte Graf eigene Drinks lancieren. Damals war die Rede von Energydrinks ähnlich wie Red Bull. Es gab sogar einen Testlauf. Rund eine halbe Million Dosen mit der Aufschrift "Admiral“ wurden in Grafs gleichnamige Sportwettlokale geliefert. Doch der Hersteller von Grafs Energydrinks, die Mödlinger Global Beverages AG, in deren Aufsichtsrat auch der frühere Ski-Alpin-Olympiasieger Patrick Ortlieb saß, schlitterte 2008 in die Pleite und die Produktion von Grafs Dosen wurde eingestellt.

Rund 300.000 Dosen sind Graf bis heute geblieben. Was er damit machen will, weiß er nicht, berichtet ein Bekannter des Milliardärs: "Eigentlich sind es schöne Dosen, die jetzt leider Staubfänger in der Novomatic-Zentrale in Gumpoldskirchen sind. Hoffentlich wird aber aus den neuen Getränkeplänen was.“

Auf Anfrage, wie es um die geplante Getränkeserie steht, reagiert das Unternehmen ausweichend. Ein Energy Drink sei jedenfalls nicht geplant, heißt es. Aber Graf will ja ohnehin den Limo-Markt entern - mit einem Piraten.

Graf setzt auf Limos

Schon vor über fünf Jahren hat Novomatic-Gründer Johann Graf einen Energy Drink für seine Wettlokale "Admiral“ entwickelt. Doch der Erfolg des Muntermachers war mäßig. Jetzt will der Wiener sein Glück mit Limonaden in sieben Geschmacksrichtungen versuchen. Als Werbeträger wünscht sich Graf Schauspieler Johnny Depp. Ob der "Ja“ sagt, ist nicht sicher. Gefragt wurde er noch nicht. Erste Dosen-Entwürfe gibt es bereits.

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