Konklave – Ein Blick in die Sixtinische Kapelle

Konklave – Ein Blick in die Sixtinische Kapelle

Konklave: Teppich statt Steinboden, gepolsterte Stühle statt Holzbänken – so wird aus der Sixtinischen Kapelle der Ort für die Wahl des neuen Papstes. Rund 40 Spezialisten sind dafür mehrere Tage im Einsatz.

Auf gepolsterten Stühlen aus Kirschbaumholz werden die Kardinäle während des Konklaves sitzen, an Tischen mit edlen Tischdecken. Bevor die Geistlichen in der Sixtinischen Kapelle zur Papst-Wahl zusammenkommen können, muss viel vorbereitet werden. Das Kardinalskollegium hat am Dienstag die Kapelle schließen lassen und damit den Startschuss für ein ganzes Heer aus Innenarchitekten, Gärtnern, Schreinern, Elektrikern und Technikern gegeben. 40 Fachleute arbeiten mehrere Tage daran, die Kapelle herzurichten.

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Bis zu 20.000 Touristen strömen an normalen Tagen durch die Räume. Dann stehen auf dem kunstvollen Mosaikboden nur einige Holz-und Steinbänke - für ein mehrtägiges Treffen sind sie kaum geeignet. Deshalb wird die Kapelle für das Konklave komplett umgebaut. Der Fußboden wird mit Holzplatten auf die Höhe des Altarbereiches gebracht und mit Teppich ausgelegt.

An den beiden Längsseiten der Kapelle werden in je zwei Reihen zwölf Holztische aufgestellt und mit beige-bordeauxroten Tischdecken bedeckt. Jeder der Geistlichen bekommt einen Stift, einen roten Ordner und zunächst einen Stimmzettel, wie der "Corriere della Sera" berichtete. Die Kardinäle sitzen auf Stühlen aus Kirschbaumholz, die Plätze sind mit Namensschildern gekennzeichnet.

Besonders wichtig sind die zwei kleinen gusseisernen Öfen in einer Ecke der Kapelle. In einem werden nach jedem Wahlgang die Stimmzettel verbrannt, in dem anderen mithilfe von Chemikalien der weiße oder schwarze Rauch erzeugt, um der Außenwelt das Ergebnis des Wahlgangs anzuzeigen. Durch ein Ofenrohr und den eigens montierten Schornstein auf dem Dach der Kapelle wird der Rauch nach draußen geleitet.

Das Konklave wird komplett von der Öffentlichkeit abgeschirmt, Telefone, Fernsehen oder Internet sind verboten. Störsender unter dem doppelten Boden sollen Abhörversuche verhindern. Außerdem wird die Kapelle vorher durchsucht, um zu vermeiden, dass durch versteckte Wanzen Details nach außen dringen. Auch die Fenster werden verhängt.

Wenige Tage vor Beginn der Wahl herrscht in der Kapelle reges Treiben: Arbeiter tragen Holzplatten herein, aus denen der neue Fußboden gezimmert wird, Leitern und Werkzeuge liegen herum. Die Öfen werden geliefert und vorsichtig aus der Verpackung geschält. Alles in der Kapelle soll so aussehen wie bei vorherigen Konklaven, weshalb sich die Arbeiter an Fotos orientieren.

Auf einem kleinen Tisch vor dem Altar steht bei der Wahl eine von drei Urnen. Dort werfen die Kardinäle ihre Stimmzettel ein und schwören dabei einen Eid auf die Bibel. In die zweite Wahlurne kommen die ausgezählten Zettel, mit der dritten werden die Stimmen von kranken oder bettlägerigen Kardinälen im nahen Gästehaus abgeholt.

Zum 25. Mal wird in der Sixtinischen Kapelle ein neues Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Antonio Paolucci, der Direktor der Vatikanischen Museen, ist zum ersten Mal bei den Vorbereitungen dabei. "Ich bin neugierig und aufgeregt, weil ein Konklave immer ein historischer Moment ist", sagt er dem "Corriere della Sera". "Den Ort vorzubereiten, wo ein neuer Papst gewählt wird, kann einen nicht kalt lassen."

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